Möglicherweise ist dieses Manuskript mit Ableitung der Quantentheorie und der allgemeinen Relativitätstheorie von einem einzigen Prinzip,
zusammen mit der Berechnung der Feinstrukturkonstanten, von Interesse.
Übersetzte Zusammenfassung:
Um Wheelers Frage "How come the quantum?" zu beantworten, schlagen wir ein topologisches Grundprinzip vor, das von einem Ansatz Diracs inspiriert ist: Das Plancksche Wirkungsquantum ℏ beruht auf durch Verdrillung induzierten Kreuzungswechseln zwischen fluktuierenden Fäden mit Planck-Radius. Aufgrund ihres geringen Radius sind die Fäden unsichtbar, wenngleich physikalisch real, während die Kreuzungswechsel an Photonen koppeln und somit beobachtbar sind. Folglich definieren die Kreuzungswechsel alle physikalischen Größen. Wir überprüfen die Konsequenzen dieses Grundprinzips anhand sämtlicher grundlegender Quanteneffekte, angefangen bei der Beschreibung von Teilchen als rationale Verschlingungen von Fäden bis hin zu deren Ununterscheidbarkeit, Spin und Statistik. Die Fäden liefern die Quantisierung von Wirkung und Drehimpuls und erklären das Prinzip der kleinsten Wirkung. Das Grundprinzip liefert – und erklärt damit – den Welle-Teilchen-Dualismus, die Entstehung von Wellenfunktionen und Hilberträumen, Interferenz, die Feynman-Pfadintegralformulierung, die Schrödinger-Gleichung, die Heisenbergsche Unschärferelation, Nichtkommutativität, Verschränkung, die Eigenschaften von Photonen, Messwahrscheinlichkeiten, die Bornsche Regel, Dekohärenz, Spinoren, Chiralität, Antiteilchen sowie die Dirac-Gleichung. Bei all diesen Erklärungen erweist sich der topologische Ursprung des Wirkungsquantums als einzigartig. Über die Quantenmechanik hinaus bestimmen die Fäden Teilchenmassen und Kopplungskonstanten, lösen das Massenhierarchieproblem bei Leptonen und reproduzieren die Details und Eigenschaften des physikalischen Raums, der Quantenfeldtheorie, der Teilchenphysik sowie der Allgemeinen Relativitätstheorie. Um künftige Präzisionstests des Modells zu ermöglichen, berechnen wir die Feinstrukturkonstante.
Kannst du bitte kurz erläutern wie die Fäden mit den Horizonten (kosmologisch und EH der SL's) in Verbindung stehen? Ich glaube mich zu erinnern, dass die Fäden mit den Horizonten sozusagen verwoben sind?
pauli Registriertes Mitglied
Wenn schon ein Elektron kein "Objekt" ist, also keine Oberfläche und keinen Radius hat können Fäden auch keine "fadenartigen Eigenschaften" haben, sie können nicht verdrillen, sich kreuzen, Salto rückwärts machen usw. was bedeutet sie sind so sinnlos wie Titten an einem Bullen (frei nach Drill Instructor Gunnery Sergeant Hartman).
Wenn schon ein Elektron kein "Objekt" ist, also keine Oberfläche und keinen Radius hat können Fäden auch keine "fadenartigen Eigenschaften" haben, sie können nicht verdrillen, sich kreuzen, Salto rückwärts machen usw. was bedeutet sie sind so sinnlos wie Titten an einem Bullen (frei nach Drill Instructor Gunnery Sergeant Hartman).
Ich glaube, da würde ich zwei Ebenen auseinanderhalten. Dass etwas fundamental keine klassische Oberfläche, keinen Radius und keine "Materie" im makroskopischen Sinn besitzt, bedeutet nicht automatisch, dass es keine mathematisch definierten Relationen wie Kreuzung, Orientierung oder Verknüpfung geben kann.
Bei solchen Ansätzen sollte man sich meiner Meinung nach ohnehin davor hüten, sich die Mikrostruktur wie kleine makroskopische Gegenstände vorzustellen. Was wir anfassen können, sind bereits emergente makroskopische Objekte und gerade nicht notwendigerweise die fundamentale Struktur, aus der sie hervorgehen.
@Tangle: Deshalb würde mich eine Frage etwas genauer interessieren. Wie ist die ontologische Rolle der Strands in eurem Ansatz gedacht?
Sind die Fäden selbst fundamentale physikalische Entitäten, während Teilchen bzw. Materie erst als bestimmte Tangles/Kreuzungsstrukturen entstehen? Oder sind auch die "Fäden" eher eine Darstellung einer fundamentaleren relationalen/topologischen Struktur?
Mir ist klar, dass der vollständige Tangle-Subspace im Modell noch nicht mathematisch bekannt ist. Mir geht es also nicht darum, diese offene Konstruktion einzufordern, sondern darum, was im Ansatz eigentlich als ontisch fundamental beziehungsweise materiell gedacht ist.
Horizonte sind eng verwobene Fäden (siehe Seite 2), bei denen alle Enden auf einer Site weggehen. Siehe zB das Bild auf https://www.motionmountain.net/quantumgravity.html
Fäden sind das Einzige, was es gibt. (Vielleicht gibt es sogar nur einen einzigen Faden.)
Am Ende des Textes gibt es einen Abschnitt "Foundations", der das etwas klarer macht.
Für pauli: Es gibt ein einziges Fundamentalprinzip, und daraus leiten sich alle Naturgesetze ab. Wie im Abschnitt 3 und 4 erklärt, ist das ganze nicht sinnlos, sondern beantwortet die offenen Fragen, die es in der Fundamentalphysik noch gibt.
Horizonte sind eng verwobene Fäden (siehe Seite 2), bei denen alle Enden auf einer Site weggehen.
Fäden sind das Einzige, was es gibt. (Vielleicht gibt es sogar nur einen einzigen Faden.)
Ich kenne die Grafiken und wir haben darüber auch schon einmal diskutiert, aber ich sehe das gerade aus einer etwas anderen Perspektive. Es geht aber nicht darum, dass ich "meinen" b-ären Baum als Faden interpretiere. Der Baum stellt keine Fäden aber ich habe etwas anderes...
Du schreibst einerseits "alle Enden" und andererseits, dass es vielleicht sogar nur einen einzigen Faden gibt. Ein einzelner Faden hätte global aber höchstens zwei echte Endpunkte – oder gar keine, falls er geschlossen ist.
Meinst du mit den "Enden" am Horizont deshalb gar keine globalen Endpunkte des fundamentalen Fadens, sondern die Enden lokaler Fadenabschnitte bzw. Tethers, die entstehen, wenn man den einen globalen Faden an einer Site oder einem Horizont betrachtet?
Dann könnte derselbe eine Faden den kosmologischen Horizont, den Raum dazwischen und auch andere Horizonte immer wieder durchlaufen bzw. in deren Weaves eingehen. Genau diese globale Zusammenhangsstruktur würde mich interessieren.
Ja, die Fäden haben keine Enden, das war ungeschickt formuliert. Es könnte ein einziger Faden sein, der kreuz und quer durch das Weltall geht, zum Horizont, zurück ins Weltall, usw.
Weiter unten auf https://www.motionmountain.net/quantumgravity.html gibt es Zeichnungen, wie das wohl aussieht.
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch um 17:44
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