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Warren Buffetts Nachfolger setzt eigene Akzente: Greg Abel schließt ersten Milliarden-Deal ab

Дата публикации: 28-07-2026 09:32:21

Greg Abel hat als neuer Berkshire-CEO seine erste Übernahme abgeschlossen. Mit Taylor Morrison setzt Buffetts Nachfolger erste eigene Akzente.

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Taylor Morrison, Alphabet und ein neues Führungsteam: Greg Abel hinterlässt als Berkshire-CEO zunehmend seine eigene Handschrift.

Taylor Morrison, Alphabet und ein neues Führungsteam: Greg Abel hinterlässt als Berkshire-CEO zunehmend seine eigene Handschrift.

picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Josh Funk

Greg Abel hat als neuer CEO von Berkshire Hathaway seine erste Übernahme abgeschlossen.

Der Nachfolger von Warren Buffett will den US-Hausbaukonzern Taylor Morrison mit den bestehenden Wohnungsbaugeschäften des Unternehmens zusammenführen.

Mit dem Deal, der Alphabet-Beteiligung und einem neuen Führungsteam setzt Abel zunehmend eigene Akzente.

Warren Buffetts Nachfolger Greg Abel hat als CEO von Berkshire Hathaway gerade seine erste Übernahme abgeschlossen. Das ist das jüngste Zeichen dafür, dass er bereit ist, auf dem aufzubauen, was Buffett geschaffen hat.

In einer Pressemitteilung vom Freitag erklärte Berkshire, die Übernahme des US-Hausbauunternehmens Taylor Morrison für 8,5 Milliarden Dollar (etwa 7,3 Milliarden Euro) in bar offiziell abgeschlossen zu haben. Die Transaktion war bereits Ende Mai angekündigt worden.

Taylor Morrison gehört zu den größten Erschließungs- und Hausbauunternehmen der USA. Laut dem jüngsten Geschäftsbericht erzielte das Unternehmen im vergangenen Jahr bei einem Umsatz von rund acht Milliarden Dollar (etwa 6,9 Milliarden Euro) einen Vorsteuergewinn von rund einer Milliarde Dollar (etwa 860 Millionen Euro).

Warren Buffetts zentrale Kriterien

Damit gehört Taylor Morrison nun zu Berkshires Wohnungsbau- und Immobiliengeschäft. Dazu zählen unter anderem das Immobilienmaklernetzwerk Berkshire Hathaway HomeServices sowie Unternehmen für Baustoffe und Hausbau wie Clayton Homes, MiTek und Acme Brick.

„Berkshire übernimmt mit Taylor Morrison einen erstklassigen landesweiten Hausbauer mit einem außergewöhnlichen Managementteam und einer starken Reputation für Kundenzufriedenheit“, sagte Abel in der Pressemitteilung vom Mai. Damit griff er zentrale Kriterien auf, die auch Warren Buffett bei Investitionen stets schätzte: Marktstärke, gutes Management und eine starke Marke.

Abel erklärte, er wolle „unsere Aktivitäten im klassischen Hausbau auf einer gemeinsamen Plattform bündeln, damit wir mehr Amerikanern den Traum vom Eigenheim ermöglichen können“.

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Eine nahezu identische Vision formulierte er auch in der Pressemitteilung vom Freitag. Das deutet darauf hin, dass er die Kräfte von Berkshires Hausbauunternehmen bündeln will, um einen Beitrag zur Bewältigung der Erschwinglichkeitskrise auf dem US-Wohnungsmarkt zu leisten, die viele Amerikaner vom Erwerb eines Eigenheims abhält.

Aus der Mitteilung geht hervor, dass die Marken von Taylor Morrison – darunter Esplanade, Yardly und Taylor Morrison Home Funding – mit Berkshires klassischen Hausbauaktivitäten zusammengeführt werden. Diese bestehen aus 15 regionalen und lokalen Hausbauunternehmen, die zur Clayton Properties Group gehören.

Auch Taylor-Morrison-CEO Sheryl Palmer erklärte, die zusammengeführten Unternehmen würden durch ihre Größe und Reichweite eine „transformative“ Wirkung entfalten.

Greg Abel geht seinen eigenen Weg

Abel übernahm den Chefposten zum Jahreswechsel und beendete damit eine fast sechs Jahrzehnte währende Ära unter Warren Buffett. Der legendäre Investor hatte Berkshire Hathaway von einer angeschlagenen Textilfabrik aus Neuengland zu einem Konglomerat mit einem Börsenwert von rund einer Billion Dollar (etwa 860 Milliarden Euro) aufgebaut. Buffett bleibt Verwaltungsratschef. Beide betonten mehrfach, dass er weiterhin in alle wichtigen Unternehmensentscheidungen eingebunden ist.

Zur Übernahme von Taylor Morrison sagte Buffett im Mai im Gespräch mit CNBC-Moderatorin Becky Quick: „Greg hat das schneller geschafft, als ich es gekonnt hätte, reibungsloser, als ich es geschafft hätte – und ich habe nie mit dem CEO gesprochen. Er hat losgelegt.“

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Eine der größten Herausforderungen für Buffett war in den vergangenen Jahren, die enormen Barreserven von Berkshire sinnvoll einzusetzen. Bis zum 31. März hatten sie sich innerhalb von zwei Jahren auf 380 Milliarden Dollar (etwa 327 Milliarden Euro) verdoppelt. Dieser Betrag übersteigt den Börsenwert vieler der wertvollsten US-Unternehmen, darunter General Electric, Coca-Cola und Procter & Gamble.

Der als Schnäppchenjäger bekannte Buffett scheute sich jedoch, Aktien auf Rekordniveau zu kaufen, Unternehmen zu übernehmen, solange die Bewertungen auf dem privaten Markt hoch waren und Finanzinvestoren starke Konkurrenz machten, oder sogar eigene Berkshire-Aktien zurückzukaufen, als diese neue Höchststände erreichten.

Inzwischen könnte sich die Lage geändert haben. Buffett erklärte kürzlich gegenüber „CNBC“, dass er im vergangenen Jahr die Entscheidung getroffen habe, in Alphabet zu investieren. In den neun Monaten bis zum 31. März baute Berkshire eine Beteiligung an der Google-Muttergesellschaft auf, die heute rund 18,5 Milliarden Dollar (etwa 15,9 Milliarden Euro) wert ist.

Im Juni kaufte Berkshire im Rahmen einer Privatplatzierung weitere Aktien im Wert von zehn Milliarden Dollar (etwa 8,6 Milliarden Euro). Sollte sich die Beteiligung seitdem nicht verändert haben, beläuft sie sich inzwischen auf rund 28 Milliarden Dollar (etwa 24 Milliarden Euro).

Damit hat Berkshire – obwohl das Unternehmen sein Aktienportfolio normalerweise nur selten grundlegend verändert – Alphabet innerhalb von weniger als einem Jahr zu einer seiner fünf größten Beteiligungen gemacht.

Bereits im Oktober vereinbarte Berkshire außerdem die Übernahme von OxyChem für knapp zehn Milliarden Dollar (etwa 8,6 Milliarden Euro). Verkäufer ist Occidental Petroleum, eines der größten Beteiligungsunternehmen im Aktienportfolio von Berkshire in den vergangenen Jahren.

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Abel baut auch sein Führungsteam auf

Neben der Kapitalallokation beginnt Abel auch, sein engstes Führungsteam stärker einzubinden. Michael O’Sullivan, der erste Chefjustiziar in der Geschichte von Berkshire Hathaway, sowie Charles Chang, der im kommenden Jahr Marc Hamburg als Finanzchef nachfolgen soll, fungierten zusammen mit Hamburg vorübergehend als Direktoren der Akquisitionsgesellschaft, die Taylor Morrison übernommen hat. Das geht aus einer Einreichung bei der US-Börsenaufsicht SEC hervor.

Wie groß Buffetts Einfluss auf Abels erste Entscheidungen tatsächlich war, lässt sich derzeit nicht eindeutig beurteilen. Doch vieles spricht dafür, dass Abel zunehmend eigene Akzente setzt – indem er einen KI-Konzern zu einer der größten Beteiligungen von Berkshire macht, einen führenden Hausbauer übernimmt und O’Sullivan sowie Chang früh in den Übernahmeprozess einbindet.

Lest den Originalartikel auf Business Insider US.

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Классификация: Пресс-релизы. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 9. Тональность: 0. Информативность: 10.29. Источник: www.businessinsider.de.