Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Der 19-jährige Überflieger Kimi Antonelli baut seine WM-Führung aus – in Miami schreibt er Formel-1-Geschichte

Дата публикации: 04-05-2026 09:57:33

Der Italiener setzt seinen Siegeszug im Mercedes fort und feiert den dritten Grand-Prix-Sieg in Folge. Derweil blicken die anderen Rennfahrer versöhnlicher als auch schon auf das neue Regelwerk.

Основное содержимое страницы с новостью.

Der Italiener setzt seinen Siegeszug im Mercedes fort und feiert den dritten Grand-Prix-Sieg in Folge. Derweil blicken die anderen Rennfahrer versöhnlicher als auch schon auf das neue Regelwerk.

Elmar Brümmer, Miami04.05.2026, 11.57 Uhr


Der Mercedes-Pilot Kimi Antonelli feiert seinen Sieg in Miami.

Der Mercedes-Pilot Kimi Antonelli feiert seinen Sieg in Miami.

Cristobal Herrera-Ulashkevich / EPA

Nach seinem dritten Sieg in Serie beim Grossen Preis von Miami verzichtete Kimi Antonelli, 19 Jahre alt, nicht freiwillig auf den Champagner: In Florida ist der Alkoholkonsum für Personen unter 21 Jahren verboten. Seine Leistung auf der Strecke war allerdings berauschend genug: Über 57 Runden entwickelte sich eines der spannendsten Rennen der Saison. Antonelli hielt den Titelverteidiger Lando Norris im wiedererstarkten McLaren konstant hinter sich, Dritter wurde Norris’ australischer Teamkollege Oscar Piastri.

Optimieren Sie Ihre Browsereinstellungen

NZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.

Bitte passen Sie die Einstellungen an.

Mit seinem Triumph über die 57 schweisstreibenden Runden schrieb der Mercedes-Pilot Formel-1-Geschichte. Als erster Fahrer überhaupt gewann er seine ersten drei Rennen hintereinander vom jeweils ersten Startplatz. Über diesen besonderen Hattrick sagte Antonelli: «Ich habe ihn nach Hause gebracht, aber es war nicht einfach.» Und: «Das ist erst der Anfang.»

Lange wird er die Favoritenrolle nicht abstreiten können

Als ihm Norris rundenlang im Nacken sass, war Antonellis abgeklärte Fahrweise eine echte Reifeprüfung. Der Italiener hat sie bestanden, summa cum laude. Seinen Erfolg widmete er dem Landsmann und früheren Rennfahrer Alex Zanardi, der am Wochenende 59-jährig verstorben ist. Er war ein Freund der Familie und eine Inspiration für Antonelli.

Kimi Antonelli hat in der Gesamtwertung nun 100 Punkte auf dem Konto und damit 20 Zähler Vorsprung auf seinen Teamkollegen George Russell. Überhaupt nur einen Gedanken an den Titelgewinn zu verschwenden, das hat ihm sein Renningenieur jedoch ausdrücklich verboten. Brav folgt der Zögling diesem Ratschlag und spricht davon, dass er erst ganz am Anfang stehe. Doch nach seinem starken Neustart an diesem Wochenende wird er die Favoritenrolle nicht mehr lange abstreiten können.

Eine Fahrt ins Ungewisse war dieser vierte WM-Lauf für die gesamte Königsklasse, nach fünf Wochen Pause und endlosen Diskussionen um die Vor- und Nachteile des neuen Reglements. Nach eiligen Anpassungen beim Energiemanagement zeigt sich die Formel 1 in besserer Verfassung als von den Kritikern gedacht.

Die unterhaltsamen Duelle in Miami mit fünf verschiedenen Spitzenreitern ergaben sich weniger durch Regeleingriffe und auch nicht durch die befürchteten Unwetter. Vielmehr haben die Teams in ihren Fabriken das technische Entwicklungsrennen aufgenommen. «Diese Fähigkeit wird in diesem Jahr entscheidend sein», sagte der Mercedes-Teamchef Toto Wolff. Schon jetzt zeigt sich quer durch das Feld eine steile Lernkurve.

Das deutsch-britische Werksensemble bringt seine Upgrades erst beim nächsten Rennen in Montreal und büsste deshalb in Florida seine Überlegenheit ein ganzes Stück weit ein. Der Titelverteidiger McLaren hingegen hatte nach seinem desolaten Saisonstart seine Autos komplett überarbeitet. Der Champion Norris konnte sich durch den Sieg im Sprintrennen von Samstag vor seinem Teamkollegen Piastri bereits wieder einigermassen mit den Neuerungen versöhnen. Im Cockpit fühlten sich die Dinge für ihn wieder etwas natürlicher an, zumindest sei es ein Schritt in die richtige Richtung, sagte er.

Was Norris Mut macht, ist die Erinnerung an 2024, als McLaren schon einmal am Ende schien und dann in Miami die technologische Trendwende schaffte, die zu zwei Konstrukteurstiteln und dem Triumph von Norris in der Fahrerwertung des Vorjahres führte. Dementsprechend soll der Rennwagen nun weiter optimiert werden.

Antonelli hat in der Gesamtwertung nun 100 Punkte auf dem Konto – doch noch wagt er nicht, an den Titelgewinn zu denken.

Antonelli hat in der Gesamtwertung nun 100 Punkte auf dem Konto – doch noch wagt er nicht, an den Titelgewinn zu denken.

Rebecca Blackwell / AP

Audi bremst sich selbst aus

Ferrari hat von den favorisierten Rennställen in Miami die schwächste Leistung abgeliefert. Charles Leclerc ist in der Gesamtwertung mit 59 Punkten schon leicht abgeschlagener Dritter. Das verkorkste Rennen von Leclerc, der schnell die Führung übernahm und am Ende nach einem heftigen Fahrfehler nur Achter wurde, personifiziert das Malaise des Teams.

Mit vorschnellen Urteilen gilt es in dieser Saison allerdings vorsichtig umzugehen, auch was die erneut schwache Darbietung von Audi betrifft. Das in Hinwil ansässige Team besitzt zwar grundsätzlich das Potenzial für Punkteränge, bremst sich aber immer wieder selbst durch technische Unzulänglichkeiten aus.

Bestes Beispiel für die Möglichkeit zu einer rasanten Trendwende ist das Comeback von Max Verstappen, der bereits deutlich gemacht hatte, dass er langsam die Lust an der Formel 1 verliere. Davon war jedoch nichts mehr zu spüren, nachdem die Red-Bull-Techniker seinen Rennwagen laut dem Teamchef Laurent Mekies «um 360 Grad» gedreht hatten. Auf einmal fand der Niederländer nicht nur wieder zu seinem gewohnten Fahrgefühl zurück, sondern er gewann auch wieder Vertrauen in sein Tun.

Die Fahrt in die erste Startreihe neben Antonelli hatte Verstappen nicht erwartet, der fünfte Platz war sein bislang bestes Saisonergebnis. Das führt, ähnlich wie bei Norris, zu einem wiederhergestellten Selbstbewusstsein, und das greift auf die gesamte Rennserie über. Verstappen sagte: «Ich sehe Licht am Ende des Tunnels.»

Der vierfache Formel-1-Weltmeister Max Verstappen belegte am Sonntag den fünften Platz – sein bislang bestes Saisonergebnis.

Der vierfache Formel-1-Weltmeister Max Verstappen belegte am Sonntag den fünften Platz – sein bislang bestes Saisonergebnis.

Rebecca Blackwell / Reuters

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Antonelli takes third win a row for Mercedes to stretch F1 lead in Miami05.5603-05-2026
2Antonelli: "Wollen ja kein Chaos verursachen"5703-06-2026
3VOICE OF THE PADDOCK: Why Kimi Antonelli's surge is doubly bad news for George Russell in Mercedes power struggle, the reason Adrian Newey wasn't at Miami revealed and the hidden danger of rush for more evening races0704-05-2026
4Mercedes teen star Kimi Antonelli wins the Canadian GP for his 4th straight F1 victory010.4224-05-2026
5Antonelli behauptet sich im Mercedes-Duell erneut – der junge Italiener gewinnt das vierte Formel-1-Rennen in Folge011.7325-05-2026
6Kimi Antonelli storms to Miami Grand Prix pole as Mercedes rebounds after sprint race stumble09.4203-05-2026
7Antonelli impone su ley sumando un nuevo triunfo en Spa07.2720-07-2026
8'Something is not right with the car': George Russell hit by tech trouble in China as Mercedes team-mate Kimi Antonelli becomes youngest to take Grand Prix pole... after Brit extended championship lead with sprint win0714-03-2026
9F1| Kimi Antonelli sale del letargo en Bélgica y se planta firme en el liderato del campeonato06.6920-07-2026
10Антонелли: Задача в том, чтобы поднимать планку всё выше5704-07-2026

Классификация: Спорт. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 13.61. Источник: www.nzz.ch.