Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Gesünder alt werden: Krafttraining schaltet das Reparaturprogramm der Muskeln an

Дата публикации: 30-07-2026 13:47:19

Krafttraining baut nicht nur Muskeln auf. Forschende haben nun entschlüsselt, wie Muskelzellen Schäden nach intensiver Belastung reparieren. Das Wissen könnte Training und Rehabilitation verbessern.

Основное содержимое страницы с новостью.

Werbung für Krafttraining im Fitnessstudio

AUDIO: Krafttraining aktiviert ein Muskel-Reparaturprogramm (2 Min)

Regeneration

Stand: 30.07.2026 15:47 Uhr

Krafttraining baut nicht nur Muskeln auf. Forschende haben nun entschlüsselt, wie Muskelzellen Schäden nach intensiver Belastung reparieren. Das Wissen könnte Training und Rehabilitation verbessern.

von MDR WISSEN

Wer Gewichte stemmt, belastet seine Muskeln nicht nur – er beschädigt sie auch. Das klingt zunächst negativ, ist aber ein entscheidender Teil des Trainingsprozesses. Forschende der Universitäten Hildesheim, Bonn und Freiburg haben jetzt erstmals detailliert aufgeklärt, wie menschliche Muskeln auf solche Belastungen reagieren und sich anschließend reparieren. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Nature Communications veröffentlicht.

Muskelübungen besonders im Alter

Bekannt ist seit Langem, dass Krafttraining Muskelmasse und Muskelkraft steigern kann. Deshalb empfiehlt auch die Weltgesundheitsorganisation regelmäßiges Krafttraining, besonders im höheren Alter. Eine Studie, die Anfang 2026 erschien, konnte für Frauen über 60 deutlich nachweisen, dass Krafttraining einen lebensverlängernden Effekt hat.

Rentnerin beim Krafttraining

Gesund im Alter

Frauen über 60: Länger leben durch Muskelkraft

Eine neue Studie mit über 5.000 Frauen zeigt: Wer im Alter kräftige Muskeln hat, lebt deutlich länger. Der Effekt ist sogar unabhängig davon, ob man sich sonst viel bewegt oder Sport treibt.

Weniger klar war bislang jedoch, welche molekularen Mechanismen dafür sorgen, dass Muskelzellen Belastungsschäden überstehen und sogar gestärkt daraus hervorgehen.

Für die Studie untersuchten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Muskelproben von Freiwilligen vor und nach hochintensiven Krafteinheiten. Dabei konnten sie ein bislang nur unvollständig bekanntes Netzwerk von Proteinen identifizieren, das nach einer starken Belastung aktiv wird. Seine Aufgabe: beschädigte Bestandteile des Muskels erkennen, abbauen und anschließend ersetzen.

Im Mittelpunkt steht ein zellulärer Reparaturprozess namens Autophagie. Der Begriff ist Ihnen vielleicht schon beim Thema Diäten oder Hunger begegnet. Vereinfacht gesagt handelt es sich dabei um eine Art Recycling-System der Zelle. Beschädigte Strukturen werden markiert, zerlegt und entsorgt. Erst dadurch entsteht Platz für den Neuaufbau stabiler Muskelbestandteile.

"Wir konnten in isolierten Muskelzellen zeigen, dass die Reparaturproteine zunächst beschädigte Muskelkomponenten erkennen und dann durch einen zellulären Abbauweg, die sogenannte Autophagie, entsorgen", so Jörg Höhfeld vom Institut für Zellbiologie der Universität Bonn, der die Proteine in seinem Labor untersucht hat.

Das macht den Weg frei für eine Reparatur der Muskeln und eine Anpassung an das Krafttraining. Prof. Dr. Jörg Höhfeld, Institut für Zellbiologie, Universität Bonn
Wie längere Trainingspausen wirken

Besonders interessant für Sportler: Die Muskelproben zeigten, dass sich das Reparatursystem bereits nach einigen Wochen regelmäßigen Krafttrainings verändert. Die trainierten Muskeln wiesen deutlich weniger strukturelle Schäden auf als zu Beginn der Untersuchung. Gleichzeitig fielen die molekularen Stressreaktionen schwächer aus. Die Muskulatur hatte sich also an die Belastung angepasst und war widerstandsfähiger geworden.

Diese Schutzwirkung verschwand allerdings teilweise wieder nach drei Wochen ohne Krafttraining. Danach reagierten die Muskeln erneut empfindlicher auf intensive Belastungen. Das liefert einen biologischen Beleg dafür, warum längere Trainingspausen Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit verringern können.

Jüngere und ältere Frau beim Krafttraining mit Hanteln

Die Erkenntnisse könnten künftig helfen, Trainingsprogramme gezielter zu gestalten. Laut den Forschenden lässt sich nun besser nachvollziehen, wie Trainingsintensität, Erholungsphasen und Trainingsunterbrechungen auf die Reparaturmechanismen der Muskulatur wirken. Davon könnten nicht nur Leistungs- und Freizeitsportler profitieren, sondern auch Menschen in der Rehabilitation nach Verletzungen oder Krankheiten.

Besseres Training für Ältere

Von besonderer Bedeutung sind die Ergebnisse laut den Forschenden für ältere Menschen. Mit zunehmendem Alter nimmt die Muskelmasse natürlicherweise ab. Regelmäßiges Krafttraining gilt als eine der wirksamsten Maßnahmen gegen diesen Prozess.

Das nun identifizierte Reparaturnetzwerk liefert erstmals detaillierte Einblicke, warum Training Muskelgewebe langfristig erhalten und stärken kann. Die Forschenden hoffen deshalb, dass ihre Ergebnisse künftig dazu beitragen werden, Trainings- und Therapieprogramme noch besser auf die Bedürfnisse älterer Menschen auszurichten.

gp

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Ученые выяснили, как физические нагрузки помогают обратить старение мышц5807-07-2026
2Названы продукты, которые особенно сильно вредят мышцам0523-06-2026
3La clave para envejecer bien está en estos músculos: así los puedes entrenar07.8404-07-2026
4Врач Шуппо: креатин может быть полезен для поддержания мышц у людей в возрасте07.7628-07-2026
5Mature eye cells turn back into stem cells after injury, mouse study finds7814-07-2026
6Ученые выявили два десятка веществ с потенциальной способностью замедлять старение5729-06-2026
7Sport in der Lebensmitte: Wie Sie ab 40, 50 und 60 Jahren am effektivsten trainieren2710-07-2026
8Ученые назвали укрепление мышц лучшим способом похудеть0010-07-2019
9Fitnessstudio nicht nötig: Longevity-Experte verrät Alltagstipps für ein langes Leben2628-04-2026

Классификация: Наука. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 9. Тональность: 0. Информативность: 8.31. Источник: www.mdr.de.