Zwei Jahre lang hat sich die Stadt um ein Sicherheitskonzept für den Nelkensamstagzug gekümmert. Damit soll 2027 Schluss sein, der Karnevalsausschuss Grafschafter Karneval soll als Veranstalter selbst ran. Wie der KGK reagiert.
Ein Foto vom Nelkensamstagszug 2026. Zigtausende Menschen säumen alljährlich den Zugweg. Für die Sicherheit ist der KGK als Veranstalter verantwortlich.
Foto: Armin Fischer (arfi)Moers · Zwei Jahre lang hat sich die Stadt um ein Sicherheitskonzept für den Nelkensamstagzug gekümmert. Damit soll 2027 Schluss sein, der Karnevalsausschuss Grafschafter Karneval soll als Veranstalter selbst ran. Wie der KGK reagiert.
Der Kulturausschuss Grafschafter Karneval hat keinen guten Lauf. Die Suche nach einem Prinzenpaar für die kommende Session gestaltet sich schwierig, es wird wohl keines geben. Jetzt kommt ein weiteres dickes Ding auf den Dachverband des Grafschafter Karnevals zu: Für den Nelkensamstagszug 2027 muss er voraussichtlich selbst für ein Sicherheits- und Sperrkonzept sorgen sowie die notwendigen Straßensperren organisieren. Die Stadt, die dabei 2025 und 2026 die Federführung übernommen hatte, will nicht mehr. Stattdessen möchte sie dem KGK als Veranstalter des Zugs von 2027 bis 2031 einen jährlichen Pauschalbetrag in Höhe von 45.000 Euro überweisen. Darüber soll es „keine weitere Unterstützung in personeller oder finanzieller Hinsicht“ geben, heißt es in einer Vorlage für den Hauptausschuss und den Rat der Stadt.