In Halle steigen die Einkommen seit 2018 am stärksten. Doch 13 Regionen verlieren inflationsbereinigt an Kaufkraft.
Das durchschnittliche Haushaltseinkommen ist in Deutschland seit 2018 um 31 Prozent gestiegen. Doch das gilt nicht in allen Regionen gleich. Mancherorts ist es sogar inflationsbereinigt gesunken.
Wer in Halle an der Saale wohnt, ist für gewöhnlich nicht mit Reichtum gesegnet. 47.991 Euro verfügbares Einkommen hat der durchschnittliche Haushalt hier. Das ist die Summe, die nach Abzug aller Steuern und Abgaben und zuzüglich aller Sozialleistungen übrig bleibt. Halle liegt damit auf Platz 395 aller 400 deutschen Städte und Landkreise. Nur in wenigen Regionen müssen Haushalte mit noch weniger Geld auskommen. Die Werte beziehen sich auf Haushalte, nicht auf einzelne Personen. Regionen mit größeren Haushalten können dadurch höher erscheinen.
Aber: Nirgendwo hat sich die Situation in den vergangenen sieben Jahren so stark gebessert wie in Halle. Wie aus Daten des Postbank Wohnatlas hervorgeht, stieg das Haushaltseinkommen hier seit 2018 um rund 43 Prozent an. Selbst abzüglich der Inflation seitdem bleibt ein Plus von 18,5 Prozent. Das ist immerhin ein jährlicher realer Zuwachs von 2,5 Prozent. Das macht sich bemerkbar, denn 2018 war Halle noch die Region mit dem geringsten Einkommen Deutschlands.
Die Großstadt in Sachsen-Anhalt übertrifft damit den Bundesdurchschnitt deutlich. Alle Regionen betrachtet stieg das verfügbare Haushaltseinkommen seit 2018 um 31,3 Prozent. Abzüglich der Inflation bleiben noch 6,7 Prozent. Das sind pro Jahr im Schnitt rund 0,9 Prozent mehr. So ging es von 46.878 Euro auf 61.422 Euro nach oben.
Das meiste Geld haben Haushalte dabei weiterhin in den sieben größten Städten des Landes zur Verfügung. München, Hamburg, Berlin, Frankfurt, Stuttgart, Köln und Düsseldorf kommen zusammen auf einen Durchschnitt von 64.456 Euro. München führt die Großstadt-Liste mit 78.566 Euro vor Düsseldorf (66.202 Euro) und Stuttgart (65.622 Euro) an.
Absoluter Spitzenreiter sind die Metropolen damit aber nicht. Einige Landkreise ragen weit heraus. Allen voran ist das der Landkreis Starnberg am gleichnamigen See nahe München. Hier liegt das durchschnittliche Haushaltseinkommen bei 94.377 Euro. Mit den Landkreisen München und Ebersberg landen noch zwei Regionen aus dem Umland des bayerischen Hauptstadt weit vorne. Sie kommen auf 90.701 beziehungsweise 85.582 Euro. Dazwischen rangiert der hessische Hochtaunuskreis auf Rang 3. Hier liegt der Durchschnitt bei 86.210 Euro. Das liegt daran, dass reiche Menschen am Ende lieber in den Speckgürtel ziehen als in der Großstadt zu wohnen. Der Hochtaunuskreis gehört zum Einzugsgebiet Frankfurts.
Wenn es um den Anstieg der Haushaltseinkommen geht, rangieren all diese Top-Regionen aber weiter hinten. Lediglich München, der Landkreis München, Berlin und Köln übertreffen überhaupt den bundesweiten Durchschnitt. Den größten Einkommenssprung gab es eben in Halle an der Saale. Direkt dahinter platziert sich Mecklenburg-Vorpommerns Hauptstadt Schwerin. Hier gingen die Haushaltseinkommen um 17,9 Prozent nach Inflation, rund 43 Prozent ohne Inflation, nach oben.
Regional gesehen fällt deutlich auf, dass der Osten aufholt. Alle neuen Bundesländer und Berlin belegen die sechs vorderen Plätze. Sachsen-Anhalt steht mit durchschnittlich 38,8 Prozent mehr Haushaltseinkommen ganz vorne. Dahinter platzieren sich Mecklenburg-Vorpommern mit 37,4 und Sachsen mit 36,8 Prozent. Aber: Sie starten aber weiterhin von einem niedrigen Niveau. Alle sind 2025 wie 2018 auf den sieben hintersten Plätzen, wenn es um die Höhe des Einkommens geht. Aus dem Westen versteckt sich nur Bremen dazwischen. Der Abstand zu den alten Bundesländern schrumpft aber. 2018 lag die durchschnittliche Differenz zwischen West und Ost noch bei 7.800 Euro oder 17 Prozent. Heute sind es noch 7200 Euro oder 12 Prozent.
Neben der guten Entwicklung im Osten liegt das auch daran, dass der Westen schwächelt. So gibt es gleich 13 Regionen, in denen das Haushaltseinkommen inflationsbereinigt heute sogar niedriger liegt als vor sieben Jahren:
Den durchschnittlich größten Anstieg der Haushaltseinkommen gibt es übrigens in kreisfreien Mittelstädten mit maximal 100.000 Einwohnern. Hier liegen nach Schwerin Cottbus aus Brandenburg und Gera aus Thüringen mit je 40,4 Prozent vor und 15,8 Prozent nach Inflation weit vorne. Aus dem Westen sind Bamberg und Memmingen aus Bayern führend.
| # | Наименование новости | Тональность | Информативность | Дата публикации |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Inflation is slashing middle-class incomes. Here's where it's worst | 0 | 15.62 | 25-07-2026 |
| 2 | Inflation is slashing middle-class incomes. Here's where it's worst | 0 | 15.62 | 25-07-2026 |
| 3 | Inflation is slashing middle-class incomes. Here's where it's worst | 0 | 15.62 | 25-07-2026 |
| 4 | Голикова: рост реальной зарплаты в России отмечен в 22 регионах | 0 | 0 | 29-03-2023 |
| 5 | Inflation is slashing middle-class incomes. Here's where it's worst | 0 | 15.62 | 25-07-2026 |
| 6 | Исследование: довольных своей зарплатой специалистов больше всего среди программистов | 0 | 0 | 18-10-2021 |
| 7 | Названы регионы, где в 2020 году ожидается наибольший рост зарплат | 0 | 0 | 20-02-2020 |
| 8 | Раскрыто, где быстрее всего в России растут зарплаты | 0 | 10 | 25-07-2026 |
| 9 | Большинство регионов России показало промышленный рост в 2018 году | 0 | 0 | 07-12-2018 |