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LIVE-TICKER - Iran-Krieg: Trump spricht von «letzter Chance» für Teheran

Дата публикации: 03-08-2026 18:55:30

Die USA und Iran befinden sich seit Februar 2026 im Kriegszustand. Zwar haben die beiden Länder eine Waffenruhe vereinbart, doch Donald Trump hat diese Anfang Juli für beendet erklärt. Die neuesten Entwicklungen im Ticker.

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Heute, 01:49

Michelle Ostwald

Wieder nächtliche Explosionen in Iran

Nach Beginn der neuen Angriffe des amerikanischen Militärs gegen Ziele in Iran haben örtliche Medien in der Nacht Explosionen im Süden des Landes gemeldet. Die den Revolutionswächtern nahestehende Nachrichtenagentur Fars berichtet über Angriffe auf der Insel Gheshm in der Strasse von Hormuz sowie in der Provinz Bushehr.

Heute, 01:20

Michelle Ostwald

US-Militär meldet neue Angriffe gegen Iran

Das amerikanische Militär hat nach eigenen Angaben neue Angriffe gegen Iran begonnen. Die Attacken, die am Mittwoch um 20 Uhr (amerikanische Ostküstenzeit) starteten, seien eine «entschlossene Antwort» auf die versuchten iranischen Angriffe auf amerikanische Streitkräfte im Nahen Osten, teilt das für die Region zuständige amerikanische Kommando Centcom auf der Plattform X mit. Genaue Angaben zu den Zielen der Angriffe macht Centcom nicht. Stunden zuvor hatte Präsident Donald Trump bereits mit Vergeltung gedroht.

Gestern, 16:04

Kevin Weber

Neue US-Sanktionen gegen Iran

Die amerikanische Regierung verschärft den Druck auf Iran weiter. Sie verhängt neue Sanktionen, die sich unter anderem gegen zwei Unternehmen richten, die ihren Angaben nach massgeblich an einem von den iranischen Revolutionswächtern unterstützten Erpressungssystem rund um die Strasse von Hormuz beteiligt sind. Dieses zwinge Handelsschiffe zu einer obligatorischen «Versicherung», um die für den weltweiten Ölhandel zentrale Meerenge zu passieren, heisst es in der Mitteilung des amerikanischen Finanzministeriums.

Die Vereinigten Staaten verhängten zudem auch Sanktionen gegen acht Unternehmen, die laut dem Aussenministerium Schiffe betreiben, mit denen etwa sanktioniertes iranisches Rohöl nach China und in die Vereinigten Arabischen Emirate transportiert worden sei. Diese Schiffe seien Teil der iranischen «Schattenflotte», auf die sich die iranische Führung stütze, um Sanktionen zu umgehen, hiess es.

Gestern, 13:51

Kevin Weber

Trump kündigt nach neuer iranischer Attacke Vergeltung an

Nach einem neuen iranischen Angriff auf US-Ziele im Nahen Osten hat Präsident Donald Trump Vergeltung angekündigt. «Wir werden sie hart treffen. Sie werden ordentlich Prügel kriegen», zitierte der Sender Fox News Trump nach einem Gespräch. Trump hat Iran im Zuge des monatelangen Kriegs immer wieder mit schweren Angriffen gedroht, wobei auf seine teils martialischen Worte nicht immer Taten folgten. 

Gestern, 13:48

Kevin Weber

Bagdad verurteilt Luftangriffe auf irakisches Territorium

Die irakische Präsidentschaft hat die Angriffe auf Iran-treue Milizen im Land scharf verurteilt. Die Bombardierungen seien ein inakzeptabler Angriff und ein eklatanter Verstoss gegen die Souveränität des Irak, erklärte das Präsidialamt auf X. Zudem richteten sie sich gegen offizielle Sicherheitsinstitutionen des Landes und verstiessen gegen das Völkerrecht.

Das Land lehne jegliche Angriffe auf irakisches Staatsgebiet ab. Der Irak dürfe weder als Ausgangspunkt noch als Schauplatz für Angriffe auf Nachbarstaaten oder zur Austragung regionaler und internationaler Konflikte genutzt werden, hiess es. 

Gestern, 08:04

Lucia Grassi

Notfallsitzung im Irak nach Angriffen

Im Irak hat Ministerpräsident Ali al-Saidi nach den Angriffen der USA und Saudiarabiens gegen Iran-treue Milizen eine Notfallsitzung des Sicherheitsrats einberufen. Das Treffen in Bagdad solle sich um die Sicherheitslage und die Luftangriffe drehen, berichtete die Staatsagentur INA. Die Angriffe in der Nacht zielten laut amerikanischen Angaben auf mit Iran verbündete Milizen im Irak. 

USA und Saudiarabien greifen Ziele im Irak an

Das amerikanische Militär hat laut eigenen Angaben gemeinsam mit saudiarabischen Streitkräften Ziele im Irak bombardiert. Die Luftangriffe hätten Logistik- und Waffenlagern im Osten des Landes gegolten, teilte das amerikanische Regionalkommando Centcom mit. Die Angriffe seien eine Reaktion auf iranische Drohnenangriffe in den vergangenen Stunden gewesen, hiess es. Die iranischen Revolutionswächter hätten «Terroristen» im Irak zu Angriffen auf in Saudiarabien stationierte US-Truppen und Energieinfrastruktur in dem Land angestiftet. 

Dienstag, 28. Juli, 23:01

Thomas Milz

US-Militär will Angriffe auf US-Basen abgewehrt haben

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben iranische Angriffe auf amerikanische Militärbasen im Nahen Osten abgewehrt. Dies erklärte das zuständige amerikanischen Oberkommando Mitte (Centcom) auf der Plattform X.

«Heute um 17 Uhr 45 (Eastern Time) feuerten Einheiten der Islamischen Revolutionswächter von Iran aus mehrere ballistische Raketen ab – ein Versuch eines Überraschungsangriffs auf im Nahen Osten stationierte US-Streitkräfte. Alle iranischen Raketen wurden erfolgreich abgefangen. Die US-Streitkräfte bleiben wachsam und in hoher Einsatzbereitschaft.»

Welches Ziel der Angriff hatte, wurde nicht genannt. Nach Informationen des US-Nachrichtenportals «Axios» flogen die Raketen in Richtung eines US-Stützpunktes in Jordanien.

Die iranischen Revolutionswächter feuerten die Raketen am Dienstag trotz der vorerst eingestellten US-Angriffe ab. US-Präsident Donald Trump hatte die Angriffe in Iran nach eigenen Angaben gestoppt, um laufenden Verhandlungen mit Teheran eine weitere Chance zu geben. «Wir sind in sehr tief gehenden Verhandlungen mit Iran», sagte er «Axios». Zuvor hatte das US-Militär fast zwei Wochen lang jede Nacht Ziele in Iran angegriffen.

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Dienstag, 28. Juli, 15:34

Inna Hartwich

Netanyahu im Weissen Haus angekommen

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu ist für ein Treffen mit dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump im Weissen Haus angekommen. Das teilte das Büro des israelischen Regierungschefs mit. 

Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu arrives at the White House in Washington, D.C., U.S., July 28, 2026. REUTERS/Elizabeth Frantz     TPX IMAGES OF THE DAY

Benjamin Netanyahu ist im Weissen Haus angekommen.Elizabeth Frantz / Reuters

Bei dem Gespräch zwischen den beiden soll es vor allem um Iran gehen, wie Netanyahu zu Beginn seiner Reise in die USA sagte. Nach Darstellung von Trump versucht der israelische Ministerpräsident die USA davon zu überzeugen, sich nicht vom Krieg in Iran abzuwenden. Berichten zufolge will Netanyahu Trump auch Geheimdienstinformationen über mutmassliche Bestrebungen Irans vorlegen, seine militärischen Fähigkeiten wieder aufzubauen. 

Montag, 27. Juli, 17:56

Corina Gall

Uno sieht mögliche Kriegsverbrechen Israels in Libanon

Das Uno-Menschenrechtsbüro hat grossflächige Verstösse israelischer Streitkräfte gegen das humanitäre Völkerrecht in Libanon dokumentiert. Einige davon könnten Kriegsverbrechen darstellen, sagte Uno-Hochkommissar Volker Türk in der libanesischen Hauptstadt Beirut. Anhaltende israelische Luftangriffe, Artilleriebeschuss und der Einsatz von Waffen mit Sprengwirkung in dicht besiedelten Gebieten hätten hohe zivile Opferzahlen, weitreichende Zerstörung und Massenvertreibungen verursacht. Zugleich hätten Raketenangriffe dem von Iran unterstützen libanesischen Hizbullah auf bewohnte Gebiete in Israel ebenfalls Zivilisten getötet und zivile Infrastruktur beschädigt.

Trotz einer Waffenruhe setze Israel seine Luftangriffe und Bodeneinsätze fort, sagte Türk. Dörfer südlich des Litani-Flusses seien zerstört oder unbewohnbar gemacht worden. Der Fluss liegt etwa 30 Kilometer entfernt von der Grenze zu Israel. Türk äusserte sich zudem besorgt über die anhaltende Präsenz israelischer Truppen in Südlibanon. Die grossflächige Vertreibung von Zivilisten und die Verhinderung ihrer Rückkehr könnten internationale Verbrechen darstellen. Eine bereits eingesetzte unabhängige Uno-Mission sammle Beweise für mutmassliche Verstösse gegen Menschenrechte und humanitäres Völkerrecht durch alle Konfliktparteien seit dem 2. März.

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