Der dreiste Plan von Fifa-Chef Infantino zeigt, wie lukrativ das Sportgeschäft ist. Für Aktionäre ist der direkte Einstieg allerdings eine riskante Wette, meint Michael Maisch.

Michael Maisch leitet das Finanzressort des Handelsblatts. Foto: Nick Potts/PA Wire/dpa
Eigentlich ist der Fußball unkaputtbar – auch wenn sich Gianni Infantino, der Präsident des Weltverbands Fifa, alle Mühe gibt, das Gegenteil zu beweisen. Sein abenteuerlicher Plan, einen Teil der Fußballweltmeisterschaften an private Investoren zu verkaufen, scheint zum Glück gescheitert. Doch der skrupellose Vorstoß lenkt den Blick darauf, dass das „schöne Spiel“ ein gigantischer Wirtschaftsfaktor ist und dieses Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft ist.
Doch wie kann man von diesem Potenzial profitieren, wenn man nicht gerade Joshua Kushner heißt, zum erweiterten Familienclan von US-Präsident Donald Trump und zum Kreis der Großinvestoren gehört, mit denen Infantino offenbar über einen Einstieg verhandelt hat?
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