Ski-Juwel Emma Aicher hat ihre Klasse in Are auch am Sonntag eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Schneller war nur Slalom-Superstar Mikaela Shiffrin.
Stand: 15.03.2026 • 13:31 Uhr
Ski-Juwel Emma Aicher hat ihre Klasse in Are auch am Sonntag (15.03.2026) eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Schneller war nur Slalom-Superstar Mikaela Shiffrin.
Am Samstag glückte Aicher ein Coup im Riesenslalom, am Sonntag legte die 22-Jährige bei ihrem "Heim-Weltcup" im schwedischen Are im Slalom nach. Aicher wurde Zweiter hinter Slalom-Queen Mikaela Shiffrin (USA). Auf Platz drei fuhr Wendy Holdener aus der Schweiz.
Aicher glänzt bei "Heimrennen"Aicher, die eine schwedische Mutter hat, ist im von Are 300 Kilometer entfernten Sundsvall aufgewachsen und kennt den Störtlopsbakken aus dem Effeff. Da war es auch egal, dass Allrounderin Aicher so gut wie nie im Stangenwald trainiert. Das Mega-Talent war schon im ersten Durchgang nach einem Toplauf schneller als viele Spezialistinnen.
Aicher lag auf dem zweiten Platz, 0,51 Sekunden hinter Top-Favoritin Shiffrin. Im Finale fuhr die Deutsche dann voll auf Angriff und gewohnt auf Zug. Dabei bügelte sie sogar einen Fehler im Mittelteil aus und verteidigte damit ihren zweiten Platz - haarscharf um 0,06 Sekunden vor Holdener. Besser war Aicher im Slalom noch nie.
Shiffrin feiert 72. SlalomsiegNur Shiffrin war einen Tag nach ihrer "Niederlage" im Riesenslalom - die Amerikanerin war nur auf Platz fünf gefahren - nicht zu schlagen. Schon im ersten Durchgang brillierte die Technikspezialistin und stellte die Weichen für ihren 109. Weltcupsieg. Shiffrin führte mit einer halben Sekunde Vorsprung und ließ im Finale nichts anbrennen. Spritzig schlängelte sich die Top-Favoritin durch die Stangen und gewann mit einem haushohen Vorsprung von 0,94 Sekunden. Es war Shiffrins 72. Sieg in einem Slalomrennen im Weltcup.
Emma Aicher jubelt über ihren zweiten Platz in Are.
Mit dem Sieg machte Shiffrin im Gesamt-Weltcup wieder etwas Boden gut und geht mit 140 Punkten Vorsprung auf Aicher in das Saisonfinale. Vorteil Aicher: Das Ski-Talent hat in allen vier Rennen (Abfahrt, Super-G, Slalom, Riesenslalom) Podestchancen, Shiffrin nur im Riesenslalom und Slalom. Es ist alles bereit für das "Grande Finale" in Norwegen.
Lena Dürr zu weit wegFür Lena Dürr war das Rennen quasi schon nach dem ersten Durchgang gelaufen. Die 34-jährige Münchnerin lag schon zur Halbzeit mit 1:45 Sekunden zurück und verlor Im Finale weitere Plätze. Letztendlich beendete Dürr den Tanz durch den Stangenwald als 15.
Hilzinger verpasst Finale klarNeben Aicher und Dürr war für den DSV noch Jessica Hilzinger am Start. Mit der hohen Startnummer 50 ging für Hilzinger auf der nachlassenden Piste aber nichts mehr. Sie war mehr als vier Sekunden langsamer als Shiffrin und verpasste damit das Finale der besten 30 deutlich.
| # | Наименование новости | Тональность | Информативность | Дата публикации |
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