Joshua Kushner könnte eine führende Rolle beim von Infantino geplanten Deal um die Rechte an Fifa-Turnieren spielen. Er ist zugleich Bruder von Jared Kushner, dem Schwiegersohn von Donald Trump. Dem Trump-Clan winkt so der nächste Geldregen.
Joshua Kushner könnte eine führende Rolle beim von Infantino geplanten Deal um die Rechte an Fifa-Turnieren spielen. Er ist zugleich Bruder von Jared Kushner, dem Schwiegersohn von Donald Trump. Dem Trump-Clan winkt so der nächste Geldregen.
Der milliardenschwere Investor Kushner stellte erst im April dieses Jahres den Ableger seiner Investmentfirma Thrive Eternal vor. Dieser sei der Ankündigung zufolge für langfristige Investments in traditionsreiche Institutionen gedacht. Damit unterscheidet sich der Eternal-Fonds vom restlichen Thrive-Portfolio, das auf die Tech-Industrie ausgerichtet ist.
Über ebendiesen Fonds will Kushner in das neu zu gründende Tochterunternehmen der Fifa investieren, wie unter anderem die US-amerikanische Nachrichtenagentur Associated Press berichtet. Die Investitionspläne würden bereits seit mehreren Monaten vorbereitet und müssten noch genehmigt werden, hieß es in der „Financial Times“. Ein Fifa-Sprecher bestätigte, dass erwartet wird, dass Thrive die Führung der geplanten Investorengruppe übernehmen werde.
20 Prozent des neu zu gründenden Unternehmens „Fifa Forward Enterprise“ (FFE) sollen an private, externe Investoren gehen. Für Kushners Thrive Eternal geht es also um Investitionen in Höhe von maximal vier Milliarden Dollar. Dafür würde Thrive Eternal – und damit Kushner und der Trump-Clan – von künftigen Turnieren der Fifa profitieren. So winkt dem Trump-Clan der nächste Geldregen.
Der Demokrat Jamie Raskin, seit 2017 Mitglied des Repräsentantenhauses und seit 2025 des Justizausschusses, sagt in „Politico“: „Die Fifa, Donald Trumps liebstes korruptes Erpressungsunternehmen im weltweiten Sport, geht nun direkt Geschäfte mit der Familie Trump ein!“
Raskin weiter: „Anscheinend reichten der gefälschte Friedenspreis und der riesige Mietvertrag mit dem Trump Tower nicht aus – nun landet Infantino einen Hattrick bei den Schmiergeldzahlungen, indem er einen milliardenschweren Deal mit dem Bruder von Jared Kushner anstrebt, um Anteile an der Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen.“
Mit Material der dpa.
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