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DFB-Insider über deutsches WM-Versagen: „Zu viele Ego-Shooter im Kader“

Дата публикации: 17-07-2026 14:29:00

Ein DFB-Insider rechnet nach dem WM-Debakel ab: Im Kader habe es viele „Ich-AGs“ und „Ego-Shooter“ gegeben. Dies sei bei der WM zum Problem geworden.

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Ein DFB-Insider rechnet nach dem WM-Debakel ab: Im Kader habe es viele „Ich-AGs“ und „Ego-Shooter“ gegeben. Dies sei bei der WM zum Problem geworden.

Ein DFB-Insider plaudert aus dem Kader: „Ich-AGs mit 1000 Ablenkungen“

Besonders überraschend fällt die Einschätzung zu Manuel Neuer aus. Obwohl der 40-Jährige die Nationalmannschaft als Kapitän aufs Feld führte und seit Jahren auch beim FC Bayern als Führungsspieler gilt, soll er während der Weltmeisterschaft innerhalb der Kabine keine prägende Rolle eingenommen haben.

Laut „Spiegel“ fehlte es der Mannschaft insgesamt an einer klaren internen Führung. Stattdessen hätten sich verschiedene Grüppchen gebildet, während zahlreiche Spieler vor allem mit ihren eigenen Interessen beschäftigt gewesen seien.

Kritik an DFB-Stars: „Es gab zu viele Ego-Shooter“

Ein Insider aus dem Teamumfeld beschreibt die Situation deutlich: „Man merkt, dass aus manchen Talenten Ich-AGs mit 1000 Ablenkungen von außen gemacht werden. Da gerät das Spiel an sich aus dem Fokus.“

Ein weiterer Informant wird mit den Worten zitiert: „Es gab zu viele Ego-Shooter.“

Joshua Kimmich

DFB-Kapitän Joshua Kimmich Foto: Getty Images

Auch Joshua Kimmich steht im Bericht im Mittelpunkt. Der Bayern-Profi galt während des Turniers als einer der ehrgeizigsten Spieler im DFB-Team und wollte die Mannschaft nach vorne treiben.

Genau dieser kompromisslose Anspruch soll intern allerdings nicht bei allen Mitspielern gut angekommen sein. Nach Informationen des „Spiegel“ fühlten sich einige Nationalspieler vom permanenten Antrieb des 31-Jährigen eher unter Druck gesetzt und teilweise sogar genervt.

Die neuen Enthüllungen zeichnen das Bild einer Mannschaft, der es nicht nur auf dem Platz an Stabilität fehlte. Vielmehr sollen auch innerhalb der Kabine unterschiedliche Vorstellungen, fehlende Führungsstrukturen und individuelle Interessen eine größere Rolle gespielt haben.

Mit dem Rücktritt von Julian Nagelsmann beginnt beim DFB nun ein personeller Neuanfang. Die jüngsten Berichte dürften die Diskussion darüber, welche Schlüsse aus dem WM-Debakel gezogen werden müssen, jedoch weiter anheizen.

Von Vjekoslav Keskic

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