Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Die ikonischen Tierbilder von Franz Marc berühren und begeistern. Mehr als 120 Werke des berühmten Expressionisten sind in Düsseldorf zu sehen: Franz Marc: Farbenprächtige Tierwelten

Дата публикации: 10-09-2026 19:39:47




Pferde – wohin das Auge reicht. Auf der Koppel, im Wald oder im Wasser. Kraftvolle, elegante Stuten und Hengste. Franz Marc (1880-1916) malte und zeichnete sie in Braun, Gelb – besonders häufig aber in Blau.



Основное содержимое страницы с новостью.

Die ikonischen Tierbilder von Franz Marc berühren und begeistern. Mehr als 120 Werke des berühmten Expressionisten sind in Düsseldorf zu sehen Franz Marc: Farbenprächtige Tierwelten

DÜSSELDORF · Pferde – wohin das Auge reicht. Auf der Koppel, im Wald oder im Wasser. Kraftvolle, elegante Stuten und Hengste. Franz Marc (1880-1916) malte und zeichnete sie in Braun, Gelb – besonders häufig aber in Blau.

10.09.2026 , 21:39 Uhr

Das Werk „Hocken im Schnee“ (1911) des Künstlers Franz Marc wird in der Ausstellung „Die Suche nach einer besseren Welt“ in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K20 aufgehängt. 120 Meisterwerke aus allen Schaffensphasen Marcs (1880-1916) sind vom 12. September bis zum 24. Januar 2027 zu sehen.

Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Rolf Vennenbernd

Manchmal mit grünen Umrandungen und eingebettet in sich magisch ergänzenden Farbkompositionen. Es ging ihm weniger um die Anatomie denn um das Wesen des Tieres. Das blaue Pferd war Symbol für seine Sehnsucht nach Harmonie und Geborgenheit. In der Dekade vor Beginn des Ersten Weltkriegs – geprägt von Unsicherheiten, technischen und gesellschaftlichen Umwälzungen – sah Franz Marc in Tieren und der Natur eine unberührte heile Welt. Symbol wurde das Pferd ebenfalls für die Künstlergruppe „Der Blaue Reiter“, die Marc im Jahr 1912 zusammen mit Wassily Kandinsky gründete. Ihr Ziel: Die Welt malen, nicht wie sie ist, sondern wie sie sich anfühlt. Allein wegen seiner ikonischen Tierbilder gilt Marc bis heute als bedeutender Vertreter der Klassischen Moderne.

Der Blaue Reiter ist immer wieder Thema von Ausstellungen. Weltweit. Doch das K 20 (Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen am Düsseldorfer Grabbeplatz) widmet ihm jetzt – erstmals seit 20 Jahren – eine umfassende Solo-Schau. Programmatischer Titel „Franz Marc. Die Suche nach einer besseren Welt“. Ein Künstler, der mit seinen Zukunftsängsten in unsere Zeit von Klimawandel und der Gefahr von politischer Radikalisierung passt. Zumindest kann sie den Besucher für kurze Zeit von aktuellen Sorgen ablenken.

Und man kann in den pulsierenden Kosmos der Kunstszene in den 1910er Jahren eintauchen, in denen Marc als Netzwerker agierte, der mit den Kunstszenen in Paris, Berlin, London und Stockholm verknüpft war. Eine gewisse Parallele zu heute: die Beschleunigung der Welt und die rasante Verbreitung von Kommunikation, bewegenden Bildern (Kino) und der Medien-Landschaft.

Rund 120 Gemälde, Zeichnungen und Grafiken beleuchten die extrem kurze Schaffenszeit des geborenen Münchners, der in zehn Jahren vom impressionistischen Maler zum Expressionisten wurde und – in galoppierendem Tempo – den Weg zum Kubismus und zur abstrakten Kunst fand. Dank Leihgaben aus ersten Museumsadressen Europas und New York ist die Hälfte seines Oeuvres zu sehen. Die andere Hälfte, so heißt es, schlummert in privaten Sammlungen, ist verschollen oder nicht transportfähig.

Abstraktion erkennt man überwiegend in Bleistiftzeichnungen auf Papier. Nur vage sind hier Katzenaugen und Tierköpfe hinter und zwischen feinen Linien zu erahnen. „Aus dem Felde“, notiert Marc. Er fertigte sie 1915/1916 im Schützengraben in der Nähe von Verdun an: Dort, wo er die berühmt-berüchtigte Schlacht mitmachte und (wie Zig-Tausende Deutsche und Franzosen) den Tod fand. Dabei trug er beide Kulturen in sich und hatte, dank einer elsässischen Mutter, eine zweisprachige Erziehung genossen.

Marcs Weg dorthin – angefangen vom Tiermaler an der Münchener Kunstakademie – zeichnet die von Kuratorin Susanne Meyer-Hüser chronologisch aufgebaute Schau nach. Der Maler mit markanten Gesichtszügen, der häufig Frauen porträtierte – immer wieder Maria Franck, die er später heiratete – wehrte sich, Männer zu malen. So existiert nur ein frühes Selbstbildnis – in locker getragener, alpenländischer Jacke und mit Hut.

Paris – Sehnsuchtsort
für alle Künstler

Beeinflusst wurde er auf seinen Reisen nach Paris – in dieser Zeit Sehnsuchtsort für alle Künstler, nicht nur Europas. Heller und strahlender werden seine Gemälde. Neben seinen träumerischen Bildnissen von Pferden, die manchmal auf der Leinwand zu schweben scheinen, fällt unter anderem ein gelb leuchtendes Getreidebild auf, das an Mal-Techniken von Van Gogh erinnert. Lichtdurchflutet sind auch der unwirkliche „Frauen-Akt auf Zinnober“ mit zinnoberroter Umrandung von 1910. Meist sind es Gesichtszüge von Maria Franck, die Marc (als geschiedener Katholik) offiziell erst nach dem Dispens des Papstes ehelichen konnte.

In der expressionistischen Phase folgte Marc seiner eigenen Farbenlehre: Blau war männlich, gelb weiblich, rot stand für die Materie. Mit der „Gelben Kuh“ löste er damals unter Anhängern naturalistisch-realistischer Malerei einen Kunstskandal aus. Ähnlich wie blaue Pferde, die als romantische Wesen erschienen und menschliche Züge trugen. Weltberühmt ist sein „Das blaues Pferd II“: Eine Rückenansicht des Tieres – mit Blick in die weite Landschaft.

Ab 1912 brechen seine Werke abrupt auf. Wieder in Paris entdeckt er den Kubismus und experimentiert mit geometrischen Formen. Aufgesplitterte Bilder sind es nun, auf denen nur noch Köpfe oder Körperteile von Tieren angedeutet werden. Plötzlich verändern sich die Sujets. Vorbei die Zeit der Fabeltiere, manchmal düstere Realität ist zu erahnen. Wenn er auch weiterhin Tiere liebt (er hatte stets einen treuen Hund bei sich), so mutieren Pferde zu schwarzen Wesen – nicht mehr fleischig, sondern nur noch Gerippe. „Hässlich“, wie der Künstler kommentiert. Aber die leuchtenden Farbkontraste beflügeln weiterhin. Auch in den ersten abstrakten Arbeiten. Erst ab August 1914, als er an die Front ziehen muss, benutzt er keine Farben mehr. Doch seine letzten grazil abstrakten Zeichnungen lassen vermuten: Aus Marc hätte nach dem Krieg ein Meister abstrakter Kunst werden können.

„Franz Marc. Die Suche nach einer besseren Welt“. Bis 24. Januar 2027. Im K 20, Grabbeplatz 5, Düsseldorf. Telefon: 0211/83 81 204; der Katalog kostet 39 Euro.

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Вы когда-нибудь любовались пасущимися коровами? Пасущимися не на природе, а ...07.9610-09-2026
2На 88-м году ушел из жизни ленинградский художник Николай Марков08.9607-08-2026
3Художник Friedrich August Kessler (Фредерик Август Кесслер) 016.7926-07-2026
4Helen Frankenthaler (1928-2011)046.5816-07-2026
5Художник Марцио Тамер (Marzio Tamer)015.4418-07-2026
6Strambi. Oil on canvas, 140x119 cm. 2026037.4220-04-2026
7Марина_Ушакова: Художник Юрий Прядко026.5516-08-2026
8À Paris, cette exposition inédite dédiée à un peintre méconnu depuis un siècle (ses compositions en plein air sont éblouissantes !)6709-07-2026
9Stupe-Fatto. Oil on canvas, 144x122 cm. 2026 039.5602-05-2026

Классификация: . Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 9. Тональность: 0. Информативность: 8.69. Источник: www.wz.de.