Nach Auszählung aller Wahlbezirke liegt die CDU in Mecklenburg-Vorpommern bei 4,9 Prozent. Die AfD gewinnt die Wahl. Kanzler Merz will dennoch weitermachen und den Reformkurs fortsetzen.

Spitzenkandidat Daniel Peters aus Mecklenburg-Vorpommern: Schafft es nicht ins Parlament. Foto: AFP
Berlin. Die CDU erlebt bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern ein historisches Debakel. Nach Auszählung aller Wahlbezirke kommt die Partei landesweit nur noch auf 4,9 Prozent der Zweitstimmen. Damit verpasst sie den Wiedereinzug in den Schweriner Landtag.
Die einzige politisch realistische Regierungsmehrheit wäre ein Bündnis aus SPD, Linken und Grünen unter der sozialdemokratischen Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Gemeinsam kommen die drei Parteien auf 39 Sitze. Sie haben damit eine Mehrheit von drei Mandaten.
Bestürzung löste das Ergebnis beim früheren Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier aus. Er gehöre der CDU seit 50 Jahren „mit Herz und Verstand“ an, schrieb Altmaier auf der Plattform X. An diesem Abend sei er jedoch „bestürzt und fassungslos wie nie zuvor“. Ihm täten jene leid, die an die CDU geglaubt hätten und nun enttäuscht seien, ebenso die Kandidaten, die ihre Mandate verloren hätten.
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