Wer von „Outlander: Blood of My Blood“ nicht so schnell loskommt, muss nicht lange suchen. Diese 10 Serien könnten genau die richtige Wahl für den nächsten Streamingabend sein.
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Stand: 20.09.2026, 10:00 Uhr
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Wer von „Outlander: Blood of My Blood“ nicht so schnell loskommt, muss nicht lange suchen. Diese 10 Serien könnten genau die richtige Wahl für den nächsten Streamingabend sein.

1 / 10„The Time Traveler’s Wife“ (2022) erzählt eine Liebesgeschichte, die durch unkontrollierte Zeitsprünge permanent aus dem Takt gerät. Rose Leslie spielt Clare und Theo James ist Henry, dessen Zeitreisen die Beziehung von Anfang an prägen und belasten. Das Format ist stärker romantisches Zeitreise-Drama als klassische Sci-Fi und damit trotz moderner Gegenwartskulisse ein naheliegender Titel für dieses Themenfeld. © HBO
2 / 10„11.22.63“ (2016) verbindet Zeitreise mit historischem Thriller und tragischer Romanze. James Franco spielt in der Miniserie den Lehrer Jake Epping, der in die Vergangenheit reist, um das Attentat auf John F. Kennedy zu verhindern, dort aber auch Sadie begegnet, dargestellt von Sarah Gadon. Je länger Jake in den frühen Sechzigern bleibt, desto stärker verschiebt sich der Fokus von der Mission auf die Frage, was Liebe gegen den Lauf der Geschichte ausrichten kann. © Hulu
3 / 10„Reign“ (2013–2017) nimmt sich das Leben von Mary Stuart vor, allerdings deutlich freier, poppiger und melodramatischer als klassische Historienserien. Adelaide Kane spielt Mary, Toby Regbo ist als Francis zu sehen, Megan Follows übernimmt eine prägende Rolle als Catherine de’ Medici. Wer weniger historische Strenge sucht und stattdessen Lust auf Romantik, Intrigen und eine glamouröse Young-Adult-Variante des Kostümdramas hat, liegt hier richtig. © CW Network/Courtesy Everett Collection/Imago
4 / 10„Gentleman Jack“ (2019–2022) beruht auf den Tagebüchern von Anne Lister (Suranne Jones), einer queeren Landbesitzerin, Unternehmerin und Außenseiterin im Yorkshire des 19. Jahrhunderts. Die kluge, sehr britische Liebes- und Emanzipationsgeschichte ist in Deutschland unter anderem bei HBO Max zu sehen. © BBC
5 / 10„A Discovery of Witches“ (2018–2022) verbindet Liebesgeschichte, Fantasy und Historienreise zu einem opulenten Serienmix. Teresa Palmer spielt die Historikerin Diana Bishop, die auf den Vampir Matthew Clairmont (Matthew Goode) trifft. Gemeinsam geraten sie in einen Konflikt um Magie, Macht und alte Feindschaften. Gerade der historische Zeitsprung in die Vergangenheit macht die britische Produktion für Fans von romantischen Epochenstoffen besonders interessant. Streamen kann man die Serie bei Sky und WOW. © Sky One 
6 / 10„My Lady Jane“ (2024) ist eine historische Fantasy-Serie mit alternativem Tudor-Setting, viel Witz und einer bewusst modernen Erzählhaltung. Emily Bader spielt Jane Grey, Edward Bluemel ist als Guildford Dudley an ihrer Seite zu sehen und aus der bekannten Stoffvorlage wird hier eher ein freches Abenteuer plus Romanze. Die Serie wirkt verspielter als klassische Period Dramas, eignet sich aber gut für Leserinnen und Zuschauerinnen, die Historie nicht bierernst benötigen. © Amazon MGM Studios
7 / 10„Ein Mädchen und ein Kosmonaut“ (2023) nimmt die Zuschauer in eine ganz andere Zeit mit als „Outlander: Blood of My Blood“. In der polnischen Netflix-Serie kehrt ein Kosmonaut nach Jahrzehnten plötzlich zurück, obwohl für ihn kaum Zeit vergangen ist, und trifft auf eine Welt, die sich stark verändert hat. Im Mittelpunkt steht auch eine Liebesgeschichte, die durch den Zeitsprung gänzlich neue Spannungen erhält. © Netflix
8 / 10„Lost in Austen“ (2008) dreht den Austen-Kosmos auf links, als eine moderne Londonerin durch ein Portal mitten in die Welt von „Stolz und Vorurteil“ stolpert. Jemima Rooper spielt Amanda Price, die in der Vergangenheit nicht nur Mr. Darcy begegnet, sondern auch das gesamte romantische Gleichgewicht durcheinanderbringt; an ihrer Seite sind unter anderem Gemma Arterton, Hugh Bonneville und Alex Kingston zu sehen. Die Miniserie kann bei Prime Video gestreamt werden. © ITV 1

9 / 10„The Way Home“ (seit 2023) ist eine gefühlvolle Familienserie mit sanftem Fantasy-Einschlag, in der drei Generationen von Frauen durch ein mysteriöses Zeitreise-Geheimnis miteinander verbunden werden. Im Zentrum stehen Kat Landry, ihre Tochter Alice und Großmutter Del, gespielt von Chyler Leigh, Sadie Laflamme-Snow und Andie MacDowell. Die Serie setzt weniger auf Spektakel als auf Emotionen, Familienwunden und die Frage, wie sehr die Vergangenheit die Gegenwart prägt. © Hallmark Channel
10 / 10„Poldark“ (2015–2019) ist eine klassische britische Historienserie über Liebe, Klasse, Verlust und Neuanfänge im Cornwall des späten 18. Jahrhunderts. Aidan Turner spielt Ross Poldark, der nach dem Krieg nach Hause zurückkehrt und feststellen muss, dass sich sein altes Leben längst verändert hat, während Eleanor Tomlinson als Demelza zur eigentlichen emotionalen Kraft der Serie wird. Die BBC-Produktion verbindet Küstenpanorama, Gesellschaftsdrama und große Gefühle sehr verlässlich. © IMAGO / Everett CollectionSerien wie „Outlander“: Was nach „Blood of My Blood“ passtMit „Outlander: Blood of My Blood“ bekam das Diana Gabaldon-Universum rund um Liebe, Zeit und historische Umbrüche ein neues Kapitel. Das Prequel knüpft an vieles an, was schon „Outlander“ für so viele Zuschauer reizvoll gemacht hat: große Gefühle, zwei Zeitebenen und Figuren, die gegen ihre Umstände ankämpfen. Genau deshalb dürfte die Serie bei vielen schnell denselben Nerv treffen wie die Erfolgsserie. Wer danach nicht sofort aus dieser Stimmung herauswill, findet auch abseits von „Outlander“ passenden Nachschub.
„Outlander: Blood of My Blood“ und der vertraute Serien-Sog„Outlander: Blood of My Blood“ setzt wieder auf emotionale Nähe, historische Atmosphäre und eine Handlung, die persönliche Schicksale mit größeren Umbrüchen verbindet. Das wirkt vertraut, ohne nur Bekanntes zu wiederholen. Gerade diese Mischung macht die Serie auch zu einem guten Ausgangspunkt für weitere Titel, die in eine ähnliche Richtung gehen.
Zeitreise-Serien nach „Outlander“: „The Way Home“ und „Lost in Austen“Wer nach vergleichbaren Stoffen sucht, könnte zuerst bei „The Way Home“ weiterschauen. Die Serie stellt Zeitverschiebung nicht nur ins Zentrum der Handlung, sondern verbindet sie eng mit Familiengeschichte und Gefühl. Etwas leichter und verspielter fällt „Lost in Austen“ aus, das den Sprung in eine andere Welt mit viel Charme erzählt. Beide Serien greifen damit auf ganz unterschiedliche Weise etwas auf, das auch „Outlander: Blood of My Blood“ so zugänglich macht.
Fantasy, Historie und Romantik in „A Discovery of Witches“Noch näher an der bekannten Mischung liegt „A Discovery of Witches“. Die Serie verbindet Romantik, historische Ebenen und übernatürliche Elemente so selbstverständlich, dass schnell ein ähnlicher Sog entsteht. Wer an „Outlander: Blood of My Blood“ hauptsächlich die Verbindung aus Gefühl, Spannung und anderer Zeit schätzt, dürfte auch dort leicht hängenbleiben. Wer von „Outlander: Blood of My Blood“ gepackt wurde, dürfte auch nach dem Abspann noch nicht genug von Zeitreise, Gefühl und historischen Stoffen haben.