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Altersvorsorge-Check mit 40, 50 und 60: Was in jedem Jahrzehnt geprüft werden sollte

Дата публикации: 21-09-2026 15:26:00

Altersvorsorge ist kein einmaliges Projekt. Was in jedem Jahrzehnt anders geprüft werden muss und warum der Check mit 60 genauso wichtig ist wie der mit 40.

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Stand: 21.09.2026, 17:26 Uhr

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Altersvorsorge ist kein einmaliges Projekt. Was in jedem Jahrzehnt anders geprüft werden muss und warum der Check mit 60 genauso wichtig ist wie der mit 40.

Altersvorsorge ist keine einmalige Entscheidung. Sie ist ein Prozess, der sich mit dem Leben verändert. Was mit 40 richtig ist, passt mit 55 möglicherweise nicht mehr. Was mit 50 versäumt wurde, kann mit 60 meistens noch korrigiert werden. Was dabei der Fehler ist: zu glauben, dass einmal reicht.

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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Fortunalista entstanden. Ob die eigene Altersvorsorge wirklich reicht, zeigt der kostenlose Renten-Check von Fortunalista. In wenigen Minuten liefert das Tool eine erste Einschätzung und konkrete Hinweise, wie sich mögliche Lücken schließen lassen. Hier klicken zum kostenlosen Renten-Check.

„Altersvorsorge braucht regelmäßige Aufmerksamkeit“, sagt Margarethe Honisch, Finanzexpertin und Gründerin von Fortunalista. „Nicht täglich. Aber mindestens einmal pro Jahrzehnt einen ehrlichen Check.“

Ein Rentner zählt sein Kleingeld

Altersvorsorge-Check ©  IMAGO / Future ImageDer Check mit 40

Mit 40 sind meistens noch zwanzig bis fünfundzwanzig Jahre bis zur Rente. Was das bedeutet: Zeit, Fehler zu korrigieren und Lücken zu schließen.

Was geprüft wird:

Rentenkonto auf fehlende Zeiten prüfen. Kindererziehungszeiten anmelden, falls noch nicht geschehen. Betriebliche Altersvorsorge nutzen, falls noch nicht gestartet. Den ETF-Sparplan einrichten oder erhöhen. Was 200 Euro monatlich bei 7 Prozent Rendite über 25 Jahre ergibt: rund 162.000 Euro.

Die Rentenlücke zum ersten Mal konkret berechnen. Was dabei meistens erschreckt: Sie ist größer als erwartet. Was das auslöst: Dringlichkeit, die mit 40 noch genug Zeit hat, um wirksam zu werden.

Was die größte Stellschraube ist:

Das Einkommen. Was jede Gehaltserhöhung und jede Beförderung bedeutet: mehr Rentenpunkte über alle weiteren Beitragsjahre. Gehaltsverhandlung ist mit 40 noch Altersvorsorge.

Der Check mit 50

Mit 50 sind meistens noch fünfzehn bis siebzehn Jahre bis zur Rente. Was das bedeutet: Die Zeit für den Zinseszins wird kürzer. Was jetzt wichtig ist, ist Effizienz.

Was geprüft wird:

Die aktuelle Rentenlücke neu berechnen. Was sich seit dem Check mit 40 verändert hat: Einkommen, Lebensplanung, vielleicht eine Scheidung oder ein längerer Auslandsaufenthalt.

Das Depot auf Kosten und Gewichtung prüfen. Was mit kürzer werdendem Zeithorizont angepasst werden kann: ein leicht höherer Anleihenanteil für mehr Stabilität.

Freiwillige Rentenbeiträge prüfen. Was für Frauen mit Lücken besonders relevant ist: eine freiwillige Einzahlung kann tausende Euro mehr Rente bedeuten.

Was die größte Stellschraube ist:

Das Depot. Was jetzt noch investiert wird, hat fünfzehn Jahre Zeit zu wachsen. Was dabei nicht getan werden sollte: aus Angst vor dem kürzeren Horizont alles in Tagesgeld umschichten.

Der Check mit 60

Mit 60 sind meistens noch sieben bis zehn Jahre bis zur Rente. Was dabei meistens falsch angenommen wird: Jetzt ist es zu spät.

Was die Realität zeigt: Sieben bis zehn Jahre sind keine kurze Zeit. Was in dieser Phase noch möglich ist, ist erheblich.

Was geprüft wird:

Den geplanten Renteneintritt konkret festlegen. Was dabei die zentrale Frage ist: Mit 63, 65 oder 67? Was jedes Jahr früher dauerhaft kostet: 3,6 Prozent Rentenabschlag.

Die Entnahmestrategie planen. Wann wird das Depot das erste Mal angetastet? Wie viel kann entnommen werden, ohne das Kapital aufzubrauchen?

Vollmachten und Vorsorgedokumente aktualisieren. Was dabei erledigt sein muss, bevor es gebraucht wird: Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Testament.

Was die größte Stellschraube ist:

Der Renteneintritt. Was ein Jahr länger arbeiten bedeutet: mehr Rentenpunkte, kein Abschlag, ein Jahr mehr Depot-Wachstum. Was dabei die Entscheidung erleichtert: sie mit vollständigen Zahlen treffen.

Mit 40 Lücken kennen und schließen. Mit 50 optimieren und effizienter werden. Mit 60 konkretisieren und planen. Drei Checks, drei Jahrzehnte, ein Ziel: eine Rente, die reicht.

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