Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Generalinspekteur: Wer die Bundeswehr in Zukunft führen könnte

Дата публикации: 21-09-2026 13:26:21

General Breuer ist seit dem Wochenende designierter Chef des Nato‑Militärausschusses. Die Bundesregierung muss nun einen neuen Generalinspekteur suchen. Einen Favoriten dafür gibt es bereits.

Основное содержимое страницы с новостью.

  1. Startseite
  2. Politik
  3. Deutschland
Generalinspekteur: Wer die Bundeswehr in Zukunft führen könnte General Breuer ist seit dem Wochenende designierter Chef des Nato‑Militärausschusses. Die Bundesregierung muss nun einen neuen Generalinspekteur suchen. Einen Favoriten dafür gibt es bereits.

Kanzler Merz (l, CDU), Generalleutnant Freuding bei einer Übung im April: Neuer Generalinspekteur der Bundeswehr gesucht. Foto: Markus Schreiber/AP POOL/dpa (Archiv)

Seine Wahl zum wichtigsten militärischen Führer neben dem Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte in Europa – immer ein US‑amerikanischer General – bedeutet auch ein größeres Gewicht Deutschlands in der Allianz.

Am frühen Samstagabend wurde Breuer in einer geheimen Wahl durch die 32 Generalstabschefs und -chefinnen der Nato bestimmt. Er setzte sich damit gegen seine Gegenkandidatin, die kanadische Generalstabschefin Jennie Carignan, durch, die vor allem von Frankreich unterstützt worden sei, wie Nato-Insider berichten.

Angeblich wollte man eine „zu starke Rolle Deutschlands in der Nato“ verhindern, sagte eine französische Quelle dem Background Sicherheit & Verteidigung. Hintergrund ist die Ankündigung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Deutschland müsse zur „stärksten konventionellen Militärmacht in Europa“ werden.

General Breuer wird seinen neuen Posten am 1. Juli 2027 antreten. Die Frage, wer ihm im Amt des Generalinspekteurs (GI) nachfolgen wird, ließ das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) bislang unbeantwortet.

Politik fordert rasche Entscheidung über GI-Nachfolge

Eine Hängepartie bis zu Breuers Wechsel nach Brüssel, befürchtet nicht nur Sara Nanni, die sicherheitspolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag. „Der Minister muss jetzt sehr schnell einen neuen GI einsetzen. Wir können uns keine lange Übergangsphase beim höchsten militärischen Berater der Bundesregierung leisten“, sagte sie dem Background Sicherheit & Verteidigung: „Die Lage in Europa und vor allem auch in Deutschland ist sehr angespannt.“

Carsten Breuer, neuer Chef des Nato-Militärausschusses: Signal für eine Stärkung des europäischen Pfeilers der Nato. Foto: IMAGO/Future Image

Auch unter Militärs gibt es die Erwartung, dass zügig für Klarheit gesorgt werden muss. Schließlich steht eine große Reform an, mit der die Struktur der Bundeswehr an ihre künftige Zielgröße von 260.000 Soldatinnen und Soldaten plus 200.000 Reservistinnen und Reservisten angepasst werden soll. Die Vorstellung, dass der oder die Neue nicht in den Prozess eingebunden wäre, erscheint unrealistisch.

„Die Truppe steht vor der größten Transformationsaufgabe in ihrer Geschichte. Je früher die Einweisung und Übergabe an seinen Nachfolger erfolgt, desto besser“, erklärte der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, Oberst André Wüstner.

Heeresinspekteur Freuding gilt als Favorit

Eine förmliche Entscheidung soll noch nicht gefallen sein. An Gesprächen über die Nachfolge ist jedoch auch Bundeskanzler Merz beteiligt, weil im Verteidigungsfall nicht mehr der Minister, sondern er der Inhaber der Befehls- und Kommandogewalt wäre und der Generalinspekteur dann sein oberster militärischer Berater.

Vieles deutet auf Generalleutnant Christian Freuding, Inspekteur des Heeres, als Breuers Nachfolger hin. Wie dem Background Sicherheit & Verteidigung aus Bundeswehr-Kreisen berichtet wurde, gilt die Nominierung des 55-Jährigen quasi als „sicher“. Offiziell äußerten sich Pistorius und sein Haus am Wochenende nur zur Wahl Breuers, nicht aber zur Nachbesetzung seines Postens. Intern gilt die Sache jedoch als praktisch ausgemacht.

Selbst ein anderslautendes Gerücht im BMVg, dass nämlich erst der Marine-Vizeadmiral Axel Deertz übernehmen könnte, läuft auf Freuding hinaus, der dann bei einer Berufung nicht erst etwas mehr als ein Jahr an der Spitze des Heeres gestanden hätte.

Freuding ist ein enger Vertrauter von Pistorius, der ihn kurz nach seinem Amtsantritt im Mai 2023 zum Leiter des neu geschaffenen Planungs- und Führungsstabes im BMVg gemacht hatte. Später wurde er vom Verteidigungsminister zum Inspekteur des Heeres befördert, das er nun seit dem 1. Oktober 2025 führt. Mit Freuding würde – wie es schon Breuer und dessen Vorgänger Eberhard Zorn, Volker Wieker und Wolfgang Schneider waren – erneut ein Offizier des Heeres zum „GI“ bestimmt.

Deutsche besetzen wichtige Nato-Posten

Ein weiterer möglicher Kandidat, der frühere Luftwaffen-Inspekteur Ingo Gerhartz, hat nach Angaben aus Militärkreisen bereits im Vorfeld der Entscheidung selbst darum gebeten, nicht für das Amt des ranghöchsten deutschen Soldaten in Betracht gezogen zu werden.

Der 60‑jährige General ist seit Juni vergangenen Jahres Befehlshaber des für die Verteidigung der Ostflanke zuständigen Nato-Hauptquartiers im niederländischen Brunssum. Zuvor stand er im Zentrum der Abhöraffäre, bei der eine geheime Unterhaltung mit drei anderen Bundeswehr-Angehörigen über einen möglichen Taurus-Marschflugkörper-Einsatz durch die Ukraine veröffentlicht worden war.

Verwandte Themen NATOBundeswehrEuropaCDUDeutschlandFriedrich Merz

Neben Generaloberstabsarzt Nicole Schilling ist auch Generalleutnant Alexander Sollfrank einer der Stellvertreter Breuers. Der Befehlshaber des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr ist auch als möglicher Nachfolger genannt worden. Nach Informationen von Background Sicherheit & Verteidigung hat das Ministerium für ihn bereits eine andere Verwendung gefunden. Der 59-Jährige soll demnach General Markus Laubenthal nachfolgen, der das Amt des Stabschefs im militärischen Nato-Hauptquartier Supreme Headquarters Allied Powers Europe im belgischen Mons bekleidet.

Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige

remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen

Anzeige

ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln

Anzeige

IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik

Anzeige

Presseportal Direkt hier lesen!

Anzeige

STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden

Anzeige

Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Новым главой Военного комитета НАТО стал немецкий генерал08.5219-09-2026
2НАТО выбрала нового военного главу08.1919-09-2026
3Глава Бундесвера Бройер претендует на пост председателя Военного комитета НАТО01019-09-2026
4Главой Военного комитета НАТО стал немец Карстен Бройер08.0320-09-2026
5Коллективная оборона меняет гражданство // Военный комитет НАТО возглавит немецкий генерал08.7320-09-2026
6Хайль Гитлер: военный комитет НАТО возглавит германский генерал-русофоб014.5220-09-2026
7DPA: решение о продлении полномочий нынешнего генсека НАТО могут утвердить 4 июля0030-06-2023
8В Euractiv рассказали о кандидатах на пост главы военного комитета НАТО011.6828-08-2026
9Joe Biden backs European Commission President Ursula von der Leyen to be next NATO secretary general010.3605-07-2023

Классификация: Информация. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 9. Тональность: 0. Информативность: 8.21. Источник: www.handelsblatt.com.