Zwei Siege, zehn Tore, aufregende neue Stürmer – die Düsseldorfer EG sah am Wochenende so aus, als könnte es diese Saison wirklich besser werden. Nun hofft sie auf volle Tribünen bei ihrem Heimdebüt. Aber es wird noch dauern, bis das Vertrauen wieder aufgebaut ist. Die Fans wurden zu oft enttäuscht.
21.09.2026 · 19:15 Uhr
Analyse | Düsseldorf · Zwei Siege, zehn Tore, aufregende neue Stürmer – die Düsseldorfer EG sah am Wochenende so aus, als könnte es diese Saison wirklich besser werden. Nun hofft sie auf volle Tribünen bei ihrem Heimdebüt. Aber es wird noch dauern, bis das Vertrauen wieder aufgebaut ist. Die Fans wurden zu oft enttäuscht.
Natürlich sprach hinterher alles über seinen Hattrick. Vor allem sein zweites Tor am Sonntag in Landshut hatte es den Fans der Düsseldorfer EG angetan. Carter Turnbull täuschte einen Schuss an, umspielte den Torwart und schob den Puck dann mit seinen butterweichen Händen über die Linie. Ein echtes Torjäger-Tor. Aber die vielleicht beeindruckendste Szene des Neu-Düsseldorfers war dennoch eine andere. Eine, die es nicht auf den Spielberichtsbogen schaffte: Die DEG hatte in der Verlängerung vorne den Puck verloren, die Landshuter schienen freie Bahn zum Kontern zu haben, aber dann setzte Turnbull mit letzter Kraft zu einem 50-Meter-Sprint an und verhinderte das Gegentor. Als wolle er allen sagen: „Nein, wir verlieren hier heute nicht.“