Die unabhängige Organisation MLCommons hat mit MLPerf Inference in der Version 6.1 neue Benchmarks für die Inferencing-Leistung der verschiedenen Systeme veröffentlicht. Für uns immer wieder interessant dabei ist das Auftauchen neuer Hardware und auch eine mögliche Einschätzung dessen, was wir nicht testen können: Große und hochskalierte Serversysteme und deren Training- sowie Inferencing-Leistung.Die immer wieder aktualisierten Benchmarks bieten aber nicht nur Einblicke in die Hardware, sondern auch in die Software. Dazu fügt MLCommons auch immer wieder neue Benchmarks hinzu. Es zeigen sich aber auch die Verbesserungen in der Software. Gegenüber den Benchmarks von Inference v4.0 hat die Weiterentwicklung bei der Hard- und Software die Leistung um den Faktor 5,58 steigern können. Die Einführung von FP4 trägt dazu natürlich ebenfalls bei.In den neuen Ergebnissen ebenfalls auffällig: AMD zeigt zunehmend Ambitionen, seine Systeme skalieren zu wollen. Zudem scheint man nun auch seine Software-Plattform zunehmend in den Griff zu bekommen und kann auf Basis der aktuellen ROCm-Entwicklung Ergebnisse für die Instinct MI355X, Instinct MI350X und Instinct MI350P liefern. Im Falle eines Systems von Crusoe arbeiteten sogar 512 Instinct MI355X zusammen – in dieser Form präsentierten AMD oder einer der Partner bisher keinerlei Inferencing-Ergebnisse. Die Skalierung der Systeme wird aber zunehmend wichtiger. Bei NVIDIA arbeiten in den NVL72-Systemen bis zu 72 GPUs zusammen. Diese NVL72-Cluster lassen sich aber auch weiter zusammenschließen.{nozuna nzimagefromgallery}1ca0934a-68ce-46a4-b452-fdc8afcccea5 0{/nozuna nzimagefromgallery}
NVIDIA ist aber weiterhin der Big Player und dies zeigt sich auch anhand der Tatsache, dass die Mehrzahl der eingereichten Ergebnisse Hardware von NVIDIA verwendet. Eine Vielzahl fällt dabei auf die aktuellen Blackwell-Systeme. Erstmals tauchen aber auch Ergebnisse auf Basis der Vera-Rubin-Plattform auf.Eine um 2,5- bis 3,7-mal höhere Leistung gegenüber der GB300-Hardware nennt NVIDIA. Allerdings verbraucht VR200 mit 2.300 W auch deutlich mehr als GB300 bei 1.400 W.{nozuna nzdoubleimagefromgallery}1ca0934a-68ce-46a4-b452-fdc8afcccea5 1 2{/nozuna nzdoubleimagefromgallery}
NVIDIA hat für Vera Rubin bisher wohl eher zurückhaltende, eigene Ergebnisse präsentiert. Noch zur GTC sprach NVIDIA von einem dreifach höheren Leistung/Watt-Verhältnis (VR200 NVL72 gegen GB300 NVL72), auf dem AI Infra Summit präsentierte Ian Buck von NVIDIA dann aber einen um den Faktor 67 höheren Durchsatz für agentische Workloads.[twitter]2100079531923038659[/twitter]Auch Intel mit Xeon 6 und Arc Pro B70 dabeiAufgrund der fehlenden Skalierung spielt Intel eher im Workstation-Bereich für das Inferencing mit. Gezeigt werden Ergebnisse mit Xeon-6-Prozessoren und solchen mit Arc Pro B70. Im 1:1-Vergleich mit der Hardware hat Intel weiterhin das Nachsehen und kann mit AMD und NVIDIA nicht mithalten.Die Software aber scheint sich gut weiterzuentwickeln. Gegenüber den Inference-Ergebnissen 6.0 konnte Intel die Leistung um bis zu 36 % steigern. Für Intel dürfte es daher lauten, durchzuhalten, bis dann mit Crescent Island auch im Serverbereich wieder neue Hardware erschienen ist.
Die unabhängige Organisation MLCommons hat mit MLPerf Inference in der Version 6.1 neue Benchmarks für die Inferencing-Leistung der verschiedenen Systeme veröffentlicht. Für uns immer wieder interessant ist dabei das Auftauchen neuer Hardware und auch eine mögliche Einschätzung dessen, was wir nicht testen können: Große und hochskalierte Serversysteme und deren Training- sowie Inferencing-Leistung.
Die immer wieder aktualisierten Benchmarks bieten aber nicht nur Einblicke in die Hardware, sondern auch in die Software. Dazu fügt MLCommons auch immer wieder neue Benchmarks hinzu. Es zeigen sich aber auch die Verbesserungen in der Software. Gegenüber den Benchmarks von Inference v4.0 hat die Weiterentwicklung bei der Hard- und Software die Leistung um den Faktor 5,58 steigern können. Die Einführung von FP4 trägt dazu natürlich ebenfalls bei.
In den neuen Ergebnissen ebenfalls auffällig: AMD zeigt zunehmend Ambitionen, seine Systeme skalieren zu wollen. Zudem scheint man nun auch seine Software-Plattform zunehmend in den Griff zu bekommen und kann auf Basis der aktuellen ROCm-Entwicklung Ergebnisse für die Instinct MI355X, Instinct MI350X und Instinct MI350P liefern.
Im Falle eines Systems von Crusoe arbeiteten sogar 512 Instinct MI355X zusammen – in dieser Form präsentierten AMD oder einer der Partner bisher keinerlei Inferencing-Ergebnisse. Die Skalierung der Systeme wird aber zunehmend wichtiger. Bei NVIDIA arbeiten in den NVL72-Systemen bis zu 72 GPUs zusammen. Diese NVL72-Cluster lassen sich aber auch weiter zusammenschließen.
NVIDIA ist aber weiterhin der Big Player und dies zeigt sich auch anhand der Tatsache, dass die Mehrzahl der eingereichten Ergebnisse Hardware von NVIDIA verwendet. Eine Vielzahl fällt dabei auf die aktuellen Blackwell-Systeme. Erstmals tauchen aber auch Ergebnisse auf Basis der Vera-Rubin-Plattform auf.
Eine um 2,5- bis 3,7-mal höhere Leistung gegenüber der GB300-Hardware nennt NVIDIA. Allerdings verbraucht VR200 mit 2.300 W auch deutlich mehr als GB300 bei 1.400 W.
NVIDIA hat für Vera Rubin bisher wohl eher zurückhaltende, eigene Ergebnisse präsentiert. Noch zur GTC sprach NVIDIA von einem dreifach höheren Leistung/Watt-Verhältnis (VR200 NVL72 gegen GB300 NVL72), auf dem AI Infra Summit präsentierte Ian Buck von NVIDIA dann aber einen um den Faktor 67 höheren Durchsatz für agentische Workloads.
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Aufgrund der fehlenden Skalierung spielt Intel eher im Workstation-Bereich für das Inferencing mit. Gezeigt werden Ergebnisse mit Xeon-6-Prozessoren und solchen mit Arc Pro B70. Im 1:1-Vergleich mit der Hardware hat Intel weiterhin das Nachsehen und kann mit AMD und NVIDIA nicht mithalten.
Die Software aber scheint sich gut weiterzuentwickeln. Gegenüber den Inference-Ergebnissen 6.0 konnte Intel die Leistung um bis zu 36 % steigern. Für Intel dürfte es daher lauten, durchzuhalten, bis dann mit Crescent Island auch im Serverbereich wieder neue Hardware erschienen ist.
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