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Vodafone und Ericsson testen netzintegrierte KI für Echtzeit-Übersetzung und verständlichere Anrufe

Дата публикации: 22-09-2026 07:00:10

Ericsson GmbH: Düsseldorf (ots) - - Vodafone und Ericsson haben zwei KI-gestützte Sprachdienste erfolgreich in einem Testszenario erprobt: Echtzeit-Geräuschunterdrückung und Live-Übersetzung direkt aus dem Mobilfunknetz. - Die Innovation verbindet einen ...

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22.09.2026 – 09:00

Ericsson GmbH

Vodafone und Ericsson testen netzintegrierte KI für Echtzeit-Übersetzung und verständlichere Anrufe

Düsseldorf (ots)

  • Vodafone und Ericsson haben zwei KI-gestützte Sprachdienste erfolgreich in einem Testszenario erprobt: Echtzeit-Geräuschunterdrückung und Live-Übersetzung direkt aus dem Mobilfunknetz.
  • Die Innovation verbindet einen Anwendungsserver und eine KI-Plattform von Vodafone mit einem KI-Gateway und Kernnetz-Technologie von Ericsson. So werden erweiterte Funktionen auf herkömmlichen Smartphones ohne spezielle App möglich.
  • Der Labortest markiert einen wichtigen Meilenstein im gemeinsamen Programm "Core Network of the Future" von Vodafone und Ericsson, mit dem beide Unternehmen neue Technologien für intelligente Netze und Kommunikationsdienste entwickeln und validieren.

Vodafone und Ericsson haben zwei wegweisende, netzintegrierte KI-Sprachdienste erfolgreich getestet, die das Erlebnis klassischer Mobilfunkgespräche verändern können. Der Test zeigte eine Echtzeit-Geräuschunterdrückung für deutlich verständlichere Anrufe sowie eine Live-Übersetzung während des Gesprächs. Beides funktioniert ohne spezielle App und ohne neue Smartphone-Hardware.

Der Erfolg ist ein wichtiger Meilenstein im gemeinsamen Programm "Core Network of the Future". Die Initiative untersucht, wie fortschrittliche KI-Funktionen direkt in das Netz eines Kommunikationsanbieters integriert werden können. So wird das Netz zu einer intelligenten Plattform für Innovationen. Werden solche Dienste direkt aus dem Netz bereitgestellt - und nicht über einzelne Apps oder Endgeräte -, können sie grundsätzlich auf jedem Smartphone genutzt werden. Für Vodafone entsteht damit ein skalierbarer Weg, neue Funktionen schrittweise für Privat- und Geschäftskunden einzuführen.

Möglich wurde der technische Durchbruch durch die Integration eines von Vodafone entwickelten Anwendungsservers und einer KI-Engine mit dem IP Multimedia Subsystem (IMS) von Ericsson. Programmierschnittstellen verbinden dabei die Telekommunikations- und KI-Systeme miteinander. Diese Architektur ermöglicht es dem Netz, KI-gestützte Funktionen direkt auf Sprachdienste anzuwenden, während Anrufe verarbeitet werden. Demonstriert wurden zwei Anwendungsfälle:

  • KI-basierte Geräuschunterdrückung: Der Dienst erkennt und entfernt Hintergrundgeräusche in Echtzeit. So bleiben Gespräche auch in lauten Umgebungen wie belebten Straßen, öffentlichen Verkehrsmitteln oder Baustellen besser verständlich.
  • KI-basierte Echtzeit-Übersetzung: Der Dienst übersetzt ein Gespräch zwischen zwei Sprachen live während des Anrufs. So können Menschen miteinander kommunizieren, auch wenn sie keine gemeinsame Sprache sprechen.

Fabrizio Rocchio, Netz- und Technikchef von Vodafone Deutschland, sagt: "Künstliche Intelligenz kann Mobilfunkgespräche spürbar einfacher machen. Menschen können sich leichter verständigen, auch wenn sie unterschiedliche Sprachen sprechen oder an lauten Orten telefonieren. Ein 'Sorry, hier ist es gerade sehr laut, ich melde mich lieber später nochmal', könnte damit bald Geschichte sein.

Daniel Leimbach, Vorsitzender der Geschäftsführung von Ericsson Deutschland, sagt: "Dieser erfolgreiche Test mit Vodafone zeigt, wie netzintegrierte KI das Mobilfunkerlebnis erweitern kann. Wir kombinieren die KI-Fähigkeiten von Vodafone mit unseren Kernnetz- und Medienverarbeitungs-Technologien. So zeigen wir, dass Dienste wie Echtzeit-Übersetzung und Geräuschunterdrückung direkt über das Netz bereitgestellt werden können. Das ist ein wichtiger Schritt hin zu intelligenteren und programmierbaren Netzen, die neuen Mehrwert für Kunden schaffen."

Der erfolgreiche Test steht für eine Entwicklung, die in der Telekommunikationsbranche bereits begonnen hat: Netzbetreiber prüfen zunehmend, wie KI-gestützte Dienste direkt aus ihren Netzen bereitgestellt werden können. Wenn Intelligenz vom Endgerät ins Netz verlagert wird, können Anbieter Innovationen schneller umsetzen, die Dienstqualität gezielter steuern und neuen Nutzen für Privat- und Geschäftskunden schaffen.

Pressekontakt:

Ericsson GmbH
Prinzenallee 21
40549 Düsseldorf
eMail: ericsson.presse@ericsson.com

Original-Content von: Ericsson GmbH, übermittelt durch news aktuell

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