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OpenAIs GPT-6 Astra knackt Code aus dem Ersten Weltkrieg – warum das gar keine Meisterleistung war

Дата публикации: 21-09-2026 19:15:08

OpenAIs GPT-6 Astra soll einen bisher als ungelöst geltenden Funkspruch aus dem Ersten Weltkrieg entschlüsselt haben. Die Lösung scheint aber weniger spektakulär als gedacht gewesen zu sein. Das KI-Modell hat derweil einen weiteren Code geknackt. Ende November 1918 versendeten die deutschen Streitkräfte einen verschlüsselten Funkspruch, dessen Inhalt bisher als unlesbar galt. Jetzt will ein Entwickler […]
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Ende November 1918 versendeten die deutschen Streitkräfte einen verschlüsselten Funkspruch, dessen Inhalt bisher als unlesbar galt. Jetzt will ein Entwickler dieses Chiffre mithilfe von OpenAIs neuem KI-Modell GPT-6 Astra entschlüsselt haben.

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Bisher unlesbare Nachricht entschlüsselt

Wie es in einem entsprechenden Blogeintrag heißt, findet sich der Funkspruch in einer Liste von 50 ungelösten Chiffren der deutschen Plattform scienceblogs.de. Dabei ist bekannt, dass die militärische Nachricht mit dem sogenannten ADFGVX-Verfahren verschlüsselt worden war.

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Eine Kombination aus Substitution und Transposition soll hierbei die Entschlüsselung erschweren. Zunächst ersetzt das System Buchstaben und Ziffern durch ein Paar aus den Zeichen A, D, F, G, V und X. Anschließend kommt ein zuvor festgelegtes Schlüsselwort zum Einsatz, das die Position der Buchstaben und Ziffern in der Matrix festlegt. Die verschlüsselte Nachricht geht dann in Gruppen von je fünf Buchstaben per Morsecode an die Empfänger:innen, wie Winfuture erklärt.

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KI-Modell knackt Code recht unspektakulär

Laut dem Entwickler, der sich „Prinz“ nennt, hat das KI-Modell die Lösung des Rätsels derweil auf ziemlich unspektakuläre Weise ans Tageslicht gebracht. Denn es soll einfach ein schon bekanntes Schlüsselwort („Truppenverschiebung“) ausprobiert haben. Dieses soll bisherigen Annahmen nach erst ab Anfang Dezember 1918 gegolten haben, führte aber auch bei dem Spruch von Ende November 1918 zur Dechiffrierung.

Den Funkspruch, der vom Eintreffen eines englischen Kreuters am Hafen Sewastopol und einem nachfolgenden alliierten Geschwader berichtet, glich die KI mit historischen Quellen ab. Einem Logbuch eines englischen Kriegsschiffs zufolge passen die Daten zu dem entschlüsselten Text.

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Noch keine unabhängige Bestätigung

Unklar ist, warum dieser eigentlich einfach erscheinende Lösungsweg bei bisherigen Entschlüsselungsversuchen ignoriert worden ist. Allerdings gibt es für die Erkenntnisse des Entwicklers bisher keine unabhängige Bestätigung. Auf scienceblogs.de gilt die Chiffre weiter als nicht decodiert.

Derweil soll GPT-6 Astra einen weiteren bisher nicht entschlüsselten Code geknackt haben. In diesem Fall handelt es sich um eine Enigma-Nachricht der Deutschen Armee vom Juli 1941, wie Entwickler Carter Leffen bei X mitteilte.

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KI knackt auch Enigma-Nachricht von 1941

Die KI soll für die Lösung des Rätsels zehn Stunden benötigt haben. Allerdings hatte Leffen einen sogenannten Crib parat. Der in der verschlüsselten Nachricht mehrfach vorkommende Ortsname Rosenow tauchte in einer schon gelösten Nachricht auf.

GPT-6 Astra soll aber selbstständig Archive durchforstet, einen Enigma-Simulator gebaut, den Code für die Kryptoanalyse programmiert und die Schlüssel parallel getestet haben. Insgesamt sollen 14,8 Millionen Schlüsselüberprüfungen notwendig gewesen sein.

Von sinnfreien Sicherheitsfragen bis zu unsicheren Passwörtern: Die dümmsten Security-Patzer

In diesem Fall haben unabhängige Tester:innen das Ergebnis schon bestätigt, wie Beingcrypto schreibt. Das Cryptocellar-Archiv, das die Nachricht bisher als nicht decodiert geführt hatte, hat Leffens Lösung mittlerweile anerkannt.

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Классификация: Наука. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 9. Тональность: 0. Информативность: 6.25. Источник: t3n.de.