Auf der US-Airbase Spangdahlem ist eine F‑16 der US Air Force abgestürzt. Der Pilot rettete sich mit dem Schleudersitz. Die Unglücksursache ist unklar.
Die US-Airbase Spangdahlem hat am Dienstagnachmittag den Absturz eines Kampfjets offiziell bestätigt. Eine F‑16 Fighting Falcon des 52nd Fighter Wing sei gegen 14:30 Uhr auf oder im Bereich des Flugplatzes Spangdahlem abgestürzt, heißt es in einer Pressemitteilung.
Der Pilot habe sich mit dem Schleudersitz retten können und wurde medizinisch versorgt. Einsatzkräfte seien vor Ort gewesen. Die Ursache des Absturzes werde untersucht, weitere Informationen sollen veröffentlicht werden, sobald sie vorliegen. Die Maschine ist bei dem Crash völlig zerstört worden. Ausgebrannte Flugzeugteile liegen auf dem Gelände. Bei den Löscharbeiten war auch der Brand- und Katastrophenschutz des Eifelkreises Bitburg-Prüm im Einsatz.
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Gegenüber dem SWR erklärte die Deutsche Flugsicherung, dass der Absturz nach einer Übung passiert sei. Demnach waren vier Flugzeuge an der Übung beteiligt. Zwei waren auf dem Rückflug nach Spangdahlem, das erste sei davon verunglückt. Die anderen drei Flieger seien nach Ramstein ausgewichen.

Birthe Thomsen war gerade mit ihrem Fahrrad zwischen Beilingen und Speicher unterwegs, als sie einen Jet am Himmel gesehen hat. "Ich hab gesehen, wie der schnell runtergegangen ist und danach eine große schwarze Rauchsäule", erzählt die Stadtbürgermeisterin von Speicher (CDU) dem SWR. Thomsen wählte daraufhin den Notruf.

Auch Anwohner aus dem angrenzenden Binsfeld sagten dem SWR, dass sie eine große Rauchsäule gesehen hätten. Der mutmaßliche Unglücksort liege direkt in der Verlängerung der Startbahn auf Höhe des Golfplatzes. Die Löscharbeiten hätten sofort begonnen, es habe "jede Menge Sirenengeheul" gegeben.
Ähnliches schilderten Anwohner aus Beilingen. Die Kreisverwaltung Bitburg-Prüm schrieb in einer Mitteilung, dass auch Kräfte des Brand- und Katastrophenschutzes nach dem Flugzeugabsturz im Bereich der Air Base Spangdahlem im Einsatz waren.
US-Airbase Spangdahlem: F-16-Kampfjets und TransportmaschinenDie Airbase Spangdahlem liegt in der Nähe von Spangdahlem im Eifelkreis Bitburg-Prüm. Auf dem Stützpunkt ist eine Staffel von Kampfjets des Typs F-16 stationiert. Seit Monaten starten und landen dort außerdem zahlreiche US-Transportflugzeuge.

Spangdahlem war in der Vergangenheit bereits Schauplatz von Flugunfällen:
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