Fußball-Drittligist 1. FC Saarbrücken kann mit einem Sieg im Heimspiel an diesem Samstag gegen den FC Ingolstadt seine Position in der Spitzengruppe der Liga festigen.
Fußball-Drittligist 1. FC Saarbrücken kann mit einem Sieg im Heimspiel an diesem Samstag gegen den FC Ingolstadt seine Position in der Spitzengruppe der Liga festigen.
11.09.2026 , 20:46 Uhr
Meister des ruhenden Balles: FCS-Trainer Argirios Giannikis warnt vor der Standardstärke des nächsten Gegners Ingolstadt.
Foto: IMAGO/Jan Huebner/IMAGO/Ralf BrueckSaarbrücken Beim Fußball-Drittligisten 1. FC Saarbrücken läuft es. Vier Spiele, neun Punkte und Tabellenrang zwei sorgen vor dem Heimspiel an diesem Samstag gegen den FC Ingolstadt (14 Uhr) für ordentlich Selbstvertrauen. „Hier zu Hause und generell auch auswärts diese Saison sind wir in der Lage, gegen jeden zu gewinnen“, findet FCS-Trainer Argirios Giannikis. Fügt aber noch den kleinen, aber wichtigen Zusatz „wenn wir unsere Aufgabenerfüllung maximal an den Tag legen“ hinzu.
Im letzten Heimspiel (2:4 gegen Hansa Rostock) verpasste sein Team dieses Maximum – und kassierte die erste Saisonniederlage. Aber dann folgte der „nächste Entwicklungsschritt“, wie der Trainer den 6:1-Kantersieg beim SV Meppen einordnete. Doch nun erwarten die Blau-Schwarzen mit dem FCI ihren Angstgegner. In den bislang zehn absolvierten Drittliga-Partien gewann der FCS nur genau ein Spiel – was aber Hoffnung für Samstag macht. Denn den einzigen Sieg (1:0) gegen die Schanzer feierten die Saarbrücker in der vergangenen Spielzeit unter Giannikis. Viel Wert auf Statistiken legt der Deutsch-Grieche aber nicht.
„Die Erfahrungswerte, die wir hier gemeinsam haben, sind, dass wir in der Lage waren, den FC Ingolstadt zu schlagen“, erklärt der Trainer. Damit der zweite Erfolg gegen die Schanzer gelingt, „müssen wir wieder ans Leistungsoptimum gehen“, betont Giannikis. Ingolstadt sei „eine Mannschaft, die sehr zielstrebig die letzte Linie attackiert, viele Halbfeldflanken schlägt, um schnell in die Box zu kommen“, und gerade Lars Lokotsch sei laut dem Trainer „ein Stürmer, den wir ausschalten müssen“. Ähnlich wie Rostock hat das Team von FCI-Trainerin Sabrina Wittmann auch wieder „eine gewisse Körpergröße, mit der sie bei Standards gefährlich sind“, sagt Giannikis.
Doch der FCI kommt angeschlagen ins Saarland und kämpft mit großen Verletzungssorgen – vor allem in der Abwehr. Kapitän Simon Lorenz fällt mit einer Oberschenkelverletzung aus, dazu fehlt Innenverteidiger Elias Decker, der bei der 0:3-Niederlage bei Alemannia Aachen die Rote Karte sah, gesperrt. „Ingolstadt hat zwar jetzt mit der roten Karte nach vier Minuten das Spiel gegen Aachen mit 0:3 verloren, davor aber auch keine schlechten Ergebnisse eingefahren“, findet Mittelfeldspieler Daniel Gleiber:„Deswegen müssen wir hellwach sein, denn jetzt am Wochenende startet die Partie wieder bei 0:0.“
Unterschätzen will der FCS den Gegner also auf keinen Fall. Und Gleiber formuliert entsprechend den klaren Auftrag: „Von Anfang an zeigen, dass wir das Spiel gewinnen wollen.“