Eintracht Frankfurt hat seine Niederlagen-Serie in der Bundesliga gestoppt und beim Debüt von Trainer Albert Riera an der Alten Försterei von Union Berlin zumindest einen Punkt mitgenommen. Der selbstbewusste Spanier lobt sich danach selbst sieht schon jetzt eine völlig verwandelte Eintracht auf dem Rasen.

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Eintracht Frankfurt hat seine Niederlagen-Serie in der Bundesliga gestoppt und beim Debüt von Trainer Albert Riera an der Alten Försterei von Union Berlin zumindest einen Punkt mitgenommen. Der selbstbewusste Spanier lobt sich danach selbst und sieht schon jetzt eine völlig verwandelte Eintracht auf dem Rasen.
Nach zuvor drei Niederlagen in Folge hat Eintracht Frankfurt zum Auftakt des 21. Bundesliga-Spieltags wieder gepunktet. 1:1 hieß es nach 90 Minuten bei Union Berlin.
Der neue SGE-Coach Albert Riera machte nach nur einer Woche seines Wirkens im Riederwald sofort einen Mentalitäts-Wechsel bei den Adlerträgern aus.
"Ich weiß nicht, wie viele Spiele oder Monate dieses Team sich nicht mehr als der Boss auf dem Platz gefühlt hat. Heute habe ich in ihren Gesichtern gesehen: Sie haben es genossen, sie haben es genossen zu spielen, sich als Boss des Spiels zu fühlen, der Protagonist zu sein, dominant zu sein. Das passiert, wenn du wie der Hai das Blut riechst", resümierte der Spanier bei "Sky".
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Riera will Eintracht Frankfurt das Selbstvertrauen zurückgebenEr habe gegen die Eisernen "viele gute Dinge" gesehen, lobte Riera, der allerdings schon vor dem Anpfiff eingeräumt hatte: "Wir brauchen mehr Zeit. Es ist schwer, in drei oder vier Tagen den Spielern zu erklären, was wir von ihnen auf dem Feld erwarten. Meine Verantwortung ist es, alle Voraussetzungen zu schaffen, damit sie gut spielen. Ich fühle mich entspannt, weil ich in den Tagen alles gegeben habe, was ich geben konnte."
Für ihn sei es zunächst darum gegangen, der angeschlagenen Eintracht nach wettbewerbsübergreifend acht Spielen ohne Sieg wieder Selbstvertrauen einzuimpfen, sagte Riera. "Wenn ich in einen Ring steige, kann ich nicht denken, dass der Gegner schneller, größer und besser ist als ich. Dann gehe ich besser gar nicht rein. Ich glaube, meine Spieler sind die besten, die schnellsten. Ich versuche, ihnen dieses Selbstvertrauen zu geben, weil ein Spieler mit Selbstvertrauen 50 Prozent besser ist."
In Frankfurt soll nach dem Willen des neuen Trainers künftig eine andere Spiel- und Fehlerkultur herrschen. "Ich will, dass die Spieler keine Angst haben, Fehler zu machen, weil dieses Spiel von Fehlern lebt, idealerweise machen wir weniger als der Gegner. Ich will ihnen das Selbstvertrauen geben, Dinge zu probieren, natürlich mit unseren Konzepten und Prinzipien."
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