Die Erneuerung der Gleise am Werstener Kreuz läuft am Wochenende parallel zu Wartungsarbeiten auf der A46. Schon die bislang geltenden Sperrungen hatten spürbare Folgen – auch deshalb, weil die Urlaubszeit vorbei ist. Was Rheinbahn und Autobahn GmbH dazu sagen.
12.09.2026 · 08:14 Uhr
Düsseldorf · Die Erneuerung der Gleise am Werstener Kreuz läuft am Wochenende parallel zu Wartungsarbeiten auf der A46. Schon die bislang geltenden Sperrungen hatten spürbare Folgen – auch deshalb, weil die Urlaubszeit vorbei ist. Was Rheinbahn und Autobahn GmbH dazu sagen.
Am Wochenende kommt es für Autofahrer rund ums Werstener Kreuz besonders dicke. Nicht nur ist die große Kreuzung zur Kölner Landstraße aufgrund von Gleisbauarbeiten weiterhin eine Barriere, sondern jetzt wird auch noch der Tunnel auf der A46 gesperrt.
Wie die Autobahn GmbH mitteilt, sind ab Samstag, 16 Uhr, bis Montagmorgen um 5 Uhr Wartungsarbeiten nötig. Somit geht auf der Autobahn zwischen den Anschlussstellen Bilk und Holthausen nichts mehr für Autofahrer und damit auch nicht in den Tunnelabschnitten Universität und Wersten und entsprechenden Zufahrten. Als Umleitung empfiehlt die Autobahn GmbH die L293 (Münchener Straße) und die A59.
Neben dieser Einschränkung läuft seit Schulanfang die Erneuerung der Gleise auf der Kreuzung Werstener Straße/Kölner Landstraße weiter. Noch bis 21. September hat das nicht nur massive Auswirkungen für den Autoverkehr, sondern auch für Fahrgäste der Rheinbahn. Kostenpflichtiger Inhalt Die Folgen waren in der vergangenen Woche deutlich spürbar – in überfüllten Bussen und Staus. Umso häufiger stellte sich Betroffene die Frage. Warum sind diese Arbeiten eigentlich nicht in den Sommerferien durchgeführt worden? Denn da ist das Verkehrsaufkommen ja deutlich geringer.
Die Autobahn GmbH begründet ihr Vorgehen damit, dass der Tunnel immer in der gleichen Woche gewartet werde und die Arbeiten so mit allen anderen Autobahntunneln im Rheinland abgestimmt seien. Die Rheinbahn betont die enge Abstimmung mit der Stadt. Es sei tatsächlich so, dass Baustellen mit großen Auswirkungen für den Berufsverkehr möglichst in Ferienzeiten durchgeführt würden, jüngstes Beispiel war die Vollsperrung der Friedrichstraße. So könnten Belastungen vor allem für Pendler reduziert werden.
Im Fall Werstener Kreuz sei es so gewesen, dass die Arbeiten eigentlich zu einem früheren Zeitpunkt vorgesehen gewesen seien. Parallel sei aber noch die A59 gesperrt gewesen. Eine Sanierung in den Sommerferien sei dann aufgrund von Infrastrukturarbeiten im Raum Meerbusch/Krefeld (U76) nicht möglich gewesen. Die Kapazitäten, insbesondere externer Dienstleister, aber auch intern stellen in diesem Fall einen begrenzenden Faktor dar, teilt die Rheinbahn mit.
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