Shanghai und Peking hängen deutsche Schüler in Mathe locker ab. Der Grund liegt nicht im System – sondern in einer Frage, die deutsche Eltern kaum noch stellen.

Bildung als Aufstiegsversprechen: Viele chinesische Eltern investieren viel Zeit und Geld in die Ausbildung ihrer Kinder. Foto: Handelsblatt
Der Pisa-Schock hat Deutschland wieder erreicht – und wieder richten sich die Blicke nach Asien. Die chinesischen Metropolen Peking und Shanghai sowie die Provinzen Jiangsu und Zhejiang erreichen in Mathematik und Naturwissenschaften Spitzenwerte. Prompt flammt die altbekannte Kritik auf: Die Auswahl sei nicht repräsentativ, die Methodik fragwürdig. Außerdem, so lautet ein weiterer, oft vorgebrachter Einwand, müsse Deutschland sich eher mit Ländern vergleichen, die ein ähnliches politisches System haben – also mit Demokratien wie Taiwan, Südkorea oder Japan.
Das ist sicherlich richtig. Zumal sich die Ergebnisse der vier chinesischen Regionen nicht auf ganz China übertragen lassen. Und ein autoritärer Staat ist mit einer liberalen Demokratie nur begrenzt vergleichbar. Beides sollte es uns aber nicht zu einfach machen, die chinesischen Erfahrungen vorschnell abzutun. Ausnahmsweise geht es dabei nicht um Systemrivalitäten, Xi Jinping oder die nationalistische Propaganda, die in chinesischen Schulen gelehrt wird, sondern um eine private, fast familiäre Frage: Wie viel Zeit, Geld und Fürsorge investieren wir eigentlich in die Bildung unserer Kinder?
remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
AnzeigeImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln
AnzeigeIT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
AnzeigePresseportal Direkt hier lesen!
AnzeigeSTELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
AnzeigeExpertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt