WIEN. Obwohl der Rückruf seit Jahren läuft, haben viele Autobesitzer ihr Fahrzeug noch nicht überprüfen lassen, warnt der ÖAMTC.
Von nachrichten.at, 14. Juli 2026, 08:26 Uhr
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Grund für die Rückrufaktion sind mögliche Defekte im Gasgenerator bestimmter Takata-Airbags. (Symbolfoto)
Viele Autofahrer haben die Benachrichtigung bereits erhalten – dennoch sind noch immer zahlreiche Fahrzeuge mit potenziell gefährlichen Takata-Airbags unterwegs. Der ÖAMTC appelliert deshalb erneut an Besitzer betroffener Autos, den seit Jahren laufenden Rückruf nicht länger aufzuschieben.
Der Hintergrund: Bei bestimmten Airbags des Herstellers Takata kann es im Ernstfall zu einem Defekt im Gasgenerator kommen. Löst der Airbag bei einem Unfall aus, könnte sich im Inneren ein zu hoher Druck aufbauen. Im schlimmsten Fall kann das Gehäuse brechen und Metallteile in den Fahrgastraum schleudern. "Wir empfehlen dringend, den Rückruf ernst zu nehmen und betroffene Fahrzeuge so rasch wie möglich überprüfen zu lassen“, sagt ÖAMTC-Techniker Florian Merker. Zwar sei das Risiko in Österreich geringer als in Ländern mit hoher Luftfeuchtigkeit, wo der Fehler häufiger aufgetreten sei. Eine potenzielle Gefahrenquelle bleibe der Airbag dennoch.
Betroffene MarkenBetroffen sind Fahrzeuge zahlreicher Hersteller und verschiedener Modellreihen, darunter unter anderem:
Autobesitzer sollten deshalb überprüfen, ob ihr Fahrzeug von der Rückrufaktion erfasst ist. Der ÖAMTC bündelt auf seiner Website die Abfrage-Seiten der einzelnen Hersteller. Dort lässt sich anhand der Fahrzeugdaten rasch feststellen, ob Handlungsbedarf besteht.
Ist das Fahrzeug betroffen, sollte möglichst bald ein Termin in einer Fachwerkstatt vereinbart werden. Die Kontrolle und die Behebung des Mangels sind für Fahrzeughalter kostenlos. Der Austausch erfolgt im Rahmen der Rückrufaktion auf Kosten des Herstellers.
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