Hohe Spritpreise machen das E-Auto attraktiver, während Zweifel und Reichweitenangst schwinden. Ein Vergleich zwischen Verbrenner und E-Auto lohnt sich.
Derzeit sind Benzin und Diesel an deutschen Tankstellen – schon wieder – astronomisch teuer. Für einen Liter werden weit über 2 Euro fällig. Darunter leiden nicht nur Vielfahrer, sondern auch jene, die mit dem Auto derzeit in den Sommerurlaub starten. Ein Trip nach Schweden wird dann eine noch teurere Angelegenheit als durch Fährkosten und Brückenmaut ohnehin schon. Entsprechend denken viele Menschen derzeit über die Anschaffung eines Elektroautos nach – eben nicht nur der Förderung wegen, sondern insbesondere auch aufgrund der geringeren Kilometerkosten.
Doch Unsicherheit schwingt häufig mit. Nicht wenige zögern, weil eben jener Schwedenurlaub mit einem Verbrenner mit ein oder zwei Tankstopps machbar ist, jedoch per Elektroauto längere Ladezeiten drohen. Dauert dann eine 1000-Kilometer-Strecke womöglich gleich mal ein paar Stunden länger? Das würde schließlich auch an der Konzentration der Fahrer nagen. Fragen über Fragen. Mein Kollege Patrick Bellmer hat sich der „Reichweitenangst“ gewidmet und simuliert, wie lange es per Verbrenner und per Elektroauto tatsächlich dauert, zumindest von Freiburg nach Rügen zu kommen – das sind ziemlich genau 1000 km (übrigens ebenso weit wie von Hannover bis ins beschauliche Årjäng in Mittelschweden). Dabei waren acht Autos von Renault 5 bis zum Tesla Model Y – und die Ergebnisse bemerkenswert. Ich kann Ihnen diesen mittlerweile vieldiskutierten Artikel nur ans Herz legen.
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Wer eine fest installierte Solaranlage besitzt, kann damit das neue Elektroauto sogar alleinig mit dem Überschuss laden. Mit Balkonkraftwerken klappt das aufgrund der 800-Watt-Begrenzung leider nicht, doch lässt sich damit zumindest die Haus-Grundlast prima abdecken. Mittlerweile gibt es auch schon zahlreiche Speicher für Balkonkraftwerke, von denen wir vier zwischen 2 und 5 kWh Kapazität getestet haben. Ein voller Speicher mit 5 kWh Kapazität kann etwa eine mobile Klimaanlage rund 4 Stunden allein speisen, wenn die Sonne nicht mehr scheint.
Mobile Klimaanlagen, insbesondere die Midea PortaSplit, sind spätestens seit der schlimmen Hitzewelle Ende Juni stark nachgefragt. Wer schon eine hat, kann ihre Kühlleistung aber sogar noch optimieren – und zwar mithilfe von Home Assistant. Über die Smart-Home-Zentrale lässt sich die Klimaanlage automatisiert steuern. So sind Szenarien umsetzbar, die die Hersteller-App nicht bietet. Ein Beispiel? Sie können die Leistung der Klimaanlage etwa drosseln, falls gerade weniger Strom von der Solaranlage kommt. Die Details lesen Sie in einem umfangreichen Artikel, der Einrichtung und Nutzungsmöglichkeiten erklärt.
Wer bei Sonne und Hitze lieber rausgehen und etwas erleben will, braucht eine gute Kamera. Nun werden Sie sagen: „Ich hab doch mein Handy immer dabei!“ Wie kommt es dann, dass die Nachfrage nach echten Kompaktkameras dennoch steigt? Mein Kollege Robin Brand ist dieser Frage nachgegangen und hat eine umfangreiche Marktübersicht über die besten Kompaktkameras für Alltag und Urlaub erstellt. Dabei zeigt sich: Es geht nicht um die messbare Bildqualität, sondern eher um den analogen Look der Bilder.
Apropos Look: Schauen Sie doch mal, wie weit es bis zum nächsten IMAX-Kino ist. Denn Christopher Nolans „Die Odyssee“ ist für ebensolche Vorführung gedreht worden – idealerweise in 70 mm. Unser Filmspezialist Hartmut Gieselmann hat zum Film eine äußerst umfangreiche, lesenswerte Analyse geschrieben. Die ist sowohl für jene spannend, die den Film noch sehen wollen als auch für die schon Eingeweihten. Spoiler-Warnungen sind drin. Vielleicht dieses Wochenende mal wieder ins Kino?
In dem Sinne wünsche ich Ihnen einen schönen Wochenausklang.
Ihr
Martin Fischer
Stellv. Chefredakteur heise medien (mfi)
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