Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Gaming ohne physische Medien: Wieso es für Gamer teurer wird - und diese Entwicklung kein Zufall ist

Дата публикации: 23-07-2026 20:05:00

Playstation geht den radikalsten Schritt, aber es ist nicht der einzige: Physische Medien werden immer weiter verschwinden. Das wird Gaming teurer machen – und das ist kein Zufall.


Основное содержимое страницы с новостью.

Die Nachricht kam plötzlich und war trotzdem abzusehen: Per Blog-Post verkündete Playstation, kürzlich dass neue Spiele ab Januar 2028 nicht mehr auf Discs veröffentlicht werden. Es ist also davon auszugehen, dass die Playstation 6 schon ohne Disc-Laufwerk hergestellt wird. Stattdessen sollen Games nur noch über den Playstation Store und in digitaler Form im Einzelhandel erhältlich sein.

Dies sei für das Unternehmen ein „natürlicher Schritt, um sich an die Verbrauchertrends anzupassen, da die allgemeine Nachfrage nach digitalen Medien die nach physischen Datenträgern mittlerweile deutlich übersteigt“. Das ist durchaus richtig. So liegt der Anteil an digitalen Verkäufen bei Herstellern inzwischen teils bei über 90 Prozent. Dennoch dürfte dieser Schritt für viele Gamer teuer werden – und das ist kein Zufall.

Eigentlich nichts Neues – aber!

Wer auf dem PC spielt, kennt diesen Umstand schon lange. Hier ist es nichts Neues, dass Games allein in digitaler Form verkauft werden. Der Großteil davon über die Verkaufsplattform Steam. Doch es gibt einen großen Unterschied zu einem Ökosystem wie der Playstation: auf dem PC hat man die freie Wahl.

Sicherlich ist Steam die wichtigste Plattform für alle großen Entwicklerstudios. Wer mit seinem Spiel Erfolg haben will, muss hier präsent sein. Aber es gibt eben doch Alternativen. Vom Epic Games Store bis zu GOG: Gamer können auf dem PC entscheiden, wo sie ihr Spiel kaufen wollen. Und damit etwa auch Rabatte wahrnehmen, die in einem Store angeboten werden und im anderen nicht.

Wer ab 2028 sein digitales Spiel auf der Playstation kaufen möchte, hat diese Möglichkeit nicht. Die Ökosysteme der Hersteller Playstation, Xbox und Nintendo basieren darauf, dass auf ihren Konsolen nur die eigenen Verkaufsplattformen genutzt werden können. Sie allein bestimmen die Preise, Alternativen gibt es nicht.

Empfohlene redaktionelle Inhalte

Hier findest du externe Inhalte von TargetVideo GmbH, die unser redaktionelles Angebot auf t3n.de ergänzen. Mit dem Klick auf "Inhalte anzeigen" erklärst du dich einverstanden, dass wir dir jetzt und in Zukunft Inhalte von TargetVideo GmbH auf unseren Seiten anzeigen dürfen. Dabei können personenbezogene Daten an Plattformen von Drittanbietern übermittelt werden.

Hinweis zum Datenschutz

Top-Artikel

${content}

${custom_anzeige-badge} ${custom_tr-badge} ${section}

${title}

${image} ${image}

Für die Hersteller ist das freilich sehr lukrativ. Zumal sie, anders als etwa auf dem PC, keine Abgaben an eine Plattform wie Steam zahlen müssen. Die Erlöse über den Playstation Store gehen bei den eigenen Spielen allein an Sony. Der Schritt hin zum rein Digitalen ist für das Unternehmen also ein monetär äußerst vorteilhafter.

Keine Spiele, sondern Lizenzen

Für die Gamer aber sieht es anders aus. Wo es keine Auswahl und Konkurrenz gibt, gibt es auch nur selten günstige Preise. Ein Vergleich wie auf dem PC ist nicht möglich. Zudem ermöglichen Plattformen wie GOG einen DRM-freien Kauf. Das heißt, dass Spiele ohne Kopierschutz verkauft werden, der oft eine konstante Online-Verbindung voraussetzt. Wer hier ein digitales Spiel kauft und es auf einer Festplatte speichert, kann davon ausgehen, es auch in vielen Jahren noch spielen zu können.

Auf Konsolen sieht das anders aus. Wer etwa im Playstation Store ein Spiel kauft, der erwirbt, wie auf jeder digitalen Verkaufsplattform, auch eine Lizenz – die theoretisch aber auch wieder entzogen werden kann. Doch sind diese Lizenzen hier immer an den Account gebunden. Und wenn der gesperrt wird, ist kein Zugang zum Spiel mehr möglich. Erst kürzlich machte Playstation zudem damit Schlagzeilen, dass das Unternehmen um die 500 Inhalte aus seinem Store gelöscht hat. In diesem Fall handelte es sich um Filme, die nun nicht mehr gestreamt werden können – auch wenn sie käuflich erworben wurden.

Schon seit Jahren bewegt sich die gesamte Industrie immer mehr in Richtung sogenannter Service-Games. Spiele also, die nur online gespielt werden können und darauf ausgelegt sind, dass Gamer sie über Monate, wenn nicht Jahre, spielen. Mit kontinuierlichen Updates und neuem Content. Doch wenn das Spiel nicht erfolgreich ist, werden die Server abgestellt – und das Spiel wird unbrauchbar.

In einer Zukunft ohne physische Spiele und digitalen Games, die nur noch auf hauseigenen Plattformen angeboten werden, wird dieses Risiko nochmal größer. Denn dann könnte selbst das bereits gekaufte Singleplayer-Game nicht mehr funktionieren, wenn es aus dem digitalen Geschäft verschwindet oder der eigene Account nicht mehr aktiv ist. Und auch das kann für die Hersteller lukrativ sein. Ältere Services, die kein oder nur noch wenig Geld bringen, gleichzeitig aber Kosten für Server oder Updates aufwerfen, werden einfach abgestellt.

Codes in Plastikhüllen

Im Blogpost erwähnt Playstation noch die Möglichkeit, dass Spiele auch 2028 noch im Einzelhandel angeboten werden können: „in digitalen Formaten“. Wahrscheinlich sind damit Codes in Spieleverpackungen gemeint, so wie es bei Grand Theft Auto 6 bereits der Fall ist. Doch es ist davon auszugehen, dass das nur eine Übergangslösung ist. Die wenigsten Gamer dürften Interesse daran haben, sich Verpackungen zu kaufen, die nur einen Code enthalten.

Denn anders als etwa bei den Game Key Cards von Nintendo, für die es auch einige Kritik gab, können diese Codes nur einmalig verwendet werden. Einmal eingelöst, ist das Spiel dann an den jeweiligen Account gebunden. Ein Wiederverkauf ist nicht möglich. Und damit ist das wichtigste Argument für den Kauf physischer Medien hinfällig.

Mit diesem Schritt von Playstation dürfte zudem die Wahrscheinlichkeit steigen, dass eine Playstation 6 kein Disc-Laufwerk mehr verbaut haben wird. Sollte es so kommen, könnten somit auch keine älteren Playstation-Spiele, die noch auf Disc gekauft wurden, auf der neuen Konsole abgespielt werden. Auch sie werden somit wertlos.

Nach wie vor sind gebrauchte Spiele für viele Gamer die einzige Möglichkeit, sich überhaupt ein Spiel leisten zu können. Auch mit dem Wissen, dass sie ihr Spiel schließlich selbst wieder werden verkaufen können. Digitale Spiele, ob nun über den Playstation Store oder als Code in einer Plastikverpackung, verschließen auch diesen Zugang zum Gaming. Die Zukunft für Gamer dürfte also nicht nur in Bezug auf Hardware teuer werden.

Startseite

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1News: Analyst rechnet vor, wie viel mehr sich digitale Spieleverkäufe für Publisher rechnen als physische – rund 25 Dollar mehr pro Spiel0507-07-2026
2Sony killt PlayStation-Spiele auf Disc: Was das für die Zukunft des Gamings bedeutet-5602-07-2026
3🎮 Владельцы PlayStation всё чаще отдают предпочтение дорогим изданиям игр. ...06.9522-07-2026
4"Dynamic pricing it is", "prices will surely go up", "this is anti-consumer": the internet reacts with outrage and despair to PlayStation killing off physical media-8601-07-2026
5PlayStation Plus : Sony prépare les joueurs à une nouvelle hausse de prix-3603-07-2026
6Wisst ihr noch? Als Sony euch zeigte, wie man Playstation-Spiele verleiht012.1510-07-2026
7PS5 скоро станет дороже почки? Похоже, Sony решила, что PS5 ...-5317-07-2026
8Even Politicians Are Commenting on Sony's Decision to Stop Making Physical Games-3603-07-2026
9Sony has announced that from January 2028 it will entirely stop the production of physical discs for…0503-07-2026
10Sony окончательно откажется от дисков с играми для PlayStation к 2028 году0803-07-2026

Классификация: . Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 7.01. Источник: t3n.de.