Im afrikanischen Lesotho befindet sich ein kleines Skigebiet auf einer Höhe von über 2900 Metern. Ende Juli ist Hochsaison, aktuell sind noch nicht alle Pisten geöffnet.
Im afrikanischen Lesotho befindet sich ein kleines Skigebiet auf einer Höhe von über 2900 Metern. Ende Juli ist Hochsaison, aktuell sind noch nicht alle Pisten geöffnet.
AfriSki in Lesotho ist eines der ungewöhnlichsten Skigebiete der Welt: Mitten im südlichen Afrika kann von Juni bis August Ski gefahren werden, da in der südlichen Hemisphäre dann Winter ist. Ende Juli ist Hochsaison. Aktuell können 1,2 der 1,8 Pistenkilometer befahren werden, wie das niederländische Portal „skiinformatie“ berichtet.
Das Resort liegt in den Maluti-Bergen auf einer Höhe von etwa 2900 bis 3222 Metern und ist damit höher gelegen als viele bekannte Skigebiete in den Alpen. Lesotho wird deshalb auch das „Königreich im Himmel“ genannt.
Das Skigebiet ist zwar klein, bietet aber alles Wichtige für Wintersportler: einfache Lifte, eine Skischule, einen Ausrüstungsverleih, ein Übungsgelände und einen Snowpark. Es richtet sich vor allem an Anfänger und leicht fortgeschrittene Skifahrer, während erfahrene Skifahrer nur ein begrenztes Angebot vorfinden. Besonders reizvoll sind die außergewöhnliche Lage, die vergleichsweise günstigen Preise und das seltene Erlebnis, in Afrika Ski zu fahren. Der Tagespass kostet laut „skiinformatie“ 35 Euro.
Allerdings ist der Betrieb von AfriSki anspruchsvoll: Trotz der großen Höhe ist natürlicher Schneefall oft unzuverlässig, weshalb das Gebiet stark auf Schneekanonen angewiesen ist. Das verursacht hohe Kosten, während die Saison kurz ist und nur wenige Pisten zur Verfügung stehen. Auch die Anreise ist aufwendig, denn von Johannesburg, Pretoria oder Durban aus dauert sie mehrere Stunden und führt über kurvenreiche Bergpässe, die bei Schnee und Eis schwer befahrbar sein können.
Auch im chilenischen Portillo könnte man zu dieser Jahreszeit Wintersport betreiben, doch das Skigebiet versinkt im Schnee. Inzwischen liegen dort 6,02 Meter. Das Skigebiet bleibt vollständig geschlossen.
Sowohl die Straße von Santiago als auch die Strecke von der argentinischen Seite sind gesperrt, und es ist kein Aufzug in Betrieb. Für die kommenden Tage wird weiterer Schneefall erwartet. Es handelt sich um ein außergewöhnliches Winterereignis, das durch kalte Luft aus der Antarktis und feuchte Luftmassen vom Pazifik begünstigt wurde.
Zwar sind starke Schneefälle in den chilenischen Anden nichts Ungewöhnliches, doch die Kombination aus langanhaltendem Schneefall, Sturm und außergewöhnlich großen Niederschlagsmengen macht diese Wetterlage besonders.
| # | Наименование новости | Тональность | Информативность | Дата публикации |
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