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6,02 Meter Schnee Marke erreicht: Skigebiet geschlossen - es schneit noch immer

Дата публикации: 31-07-2026 17:38:00

Während hierzulande die Sonne brennt, versinkt das chilenische Skigebiet Portillo immer mehr im Schnee. Inzwischen hat er die Marke von 6,02 Metern erreicht.

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Während hierzulande die Sonne brennt, versinkt das chilenische Skigebiet Portillo immer mehr im Schnee. Inzwischen hat er die Marke von 6,02 Metern erreicht.

Update vom 27. Juli: Portillo versinkt weiter im Schnee. Nun ist auch ein markantes Limit überschritten: Das chilenische Skigebiet meldete 6,02 Meter Schnee. Das chilenische Skigebiet bleibt nach Informationen des niederländischen Portals „Skiinformatie“ vollständig geschlossen.

Sowohl die Straße von Santiago als auch die Strecke von der argentinischen Seite sind gesperrt und kein Aufzug ist in Betrieb. Für die kommenden Tage wird weiterer Schneefall erwartet.Es handelt sich um ein außergewöhnliches Winterereignis, das durch kalte Luft aus der Antarktis und feuchte Luftmassen vom Pazifik begünstigt wurde.

Zwar sind kräftige Schneefälle in den chilenischen Anden grundsätzlich nichts Ungewöhnliches, doch die Kombination aus langanhaltendem Schneefall, Sturm und außergewöhnlich großen Niederschlagsmengen macht diese Wetterlage besonders.

Schneefälle in Chile sorgen für Chaos

Ursprungsmeldung: Ein außergewöhnlich schwerer Schneesturm hat innerhalb kürzester Zeit Teile der Anden unter gewaltigen Schneemassen begraben. Besonders stark betroffen ist das chilenische Skigebiet Portillo, in dem innerhalb von 72 Stunden 309 Zentimeter Neuschnee gefallen sind. Dies berichtet das „Skiinformatie“.

Auch aus dem Skigebiet Valle Nevado wurden mit rund 170 Zentimetern sehr große Schneemengen gemeldet. Derzeit sind mehrere Skigebiete und Zufahrtsstraßen in Chile und Argentinien gesperrt. Die enormen Schneefälle sorgen jedoch nicht automatisch für gute Wintersportbedingungen.

Drei Meter Schnee in 72 Stunden: Straßen unpassierbar, hohes Lawinenrisiko

Wenn innerhalb kurzer Zeit viel Schnee fällt, werden Straßen schnell unpassierbar und die Schneedecke kann instabil werden. Dadurch steigt vor allem das Lawinenrisiko. Deshalb müssen die Gebiete zunächst prüfen, wo sich gefährliche Schneeansammlungen und unsichere Bereiche gebildet haben.

Bevor die Skigebiete wieder öffnen können, sind laut „Skiinformatie“ umfangreiche Sicherheits- und Räumarbeiten erforderlich. Dazu müssen Straßen, Parkplätze, Liftstationen und Gebäude freigeräumt sowie Pisten kontrolliert und gegebenenfalls gesichert werden. In Portillo liegt der Fokus deshalb aktuell auf dem Schutz der Mitarbeitenden und Besucher. Erst wenn die Infrastruktur wieder sicher nutzbar ist und die Lawinengefahr bewertet wurde, können die Lifte und Pisten schrittweise wieder in Betrieb genommen werden.

Schnee

Schneealarm in Chile: In einigen Hochlagen türmt sich der Schnee inzwischen auf mehr als 4,5 Meter. TWC
Vier Fakten zum Skigebiet Portillo
  • Portillo liegt in den chilenischen Anden in der Región de Valparaíso, rund 160 km von Santiago entfernt. Es gilt als das älteste Skigebiet Südamerikas und wurde 1949 gegründet. Es war außerdem 1966 Austragungsort der Alpinen Ski-Weltmeisterschaften
  • Das Skigebiet hat 35 Abfahrten und 14 Lifte. Der Liftbereich reicht von 2.548 m bis 3.310 m, mit einem Höhenunterschied von 762 m.
  • Portillo ist bekannt für seine besonderen Va-et-Vient-Lifte, die auf steilen, lawinengefährdeten Hängen eingesetzt werden und vor allem für sehr erfahrene Skifahrer gedacht sind.
  • Direkt am Skigebiet liegt die Laguna del Inca, ein markanter Andensee, der für seine grün-blau schimmernde Farbe und der Legende um Kora-Illé, einer wunderschönen Prinzessin mit smaragdgrünen Augen, bekannt ist.
Hitze in Deutschland: Über 5000 Hitzetote bis Ende Juni

Während in Chile um diese Jahreszeit tiefster Winter herrscht, wird die sommerliche Hitze auf der anderen Seite der Erdkugel immer tödlicher – auch in Deutschland. Wie die Deutsche Welle (DW) schreibt, gab es laut Robert Koch-Institut bis Ende Juni 5120 hitzebedingte Todesfälle in Deutschland.

Allein auf die letzte Juniwoche entfielen demnach 4310 hitzebedingte Todesfälle. In diesen sieben Tagen starben insgesamt rund 23.600 Menschen in Deutschland – fast 30 Prozent mehr als im Vergleichswert früherer Jahre mit etwa 18.200 Toten.

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