Die Schweiz ist raus, die Schweiz wütet. Nach dem WM-K.o. gegen Argentinien ätzt die Nati gegen Schiedsrichter Joao Pinheiro und eine umstrittene Regel.
Die Schweiz ist raus, die Schweiz wütet. Nach dem WM-K.o. gegen Argentinien ätzt die Nati gegen Schiedsrichter Joao Pinheiro und eine umstrittene Regel.
Bei dieser WM kann der VAR allerdings auch bei Gelbe Karten eingreifen, sollte der falsche Spieler bestraft worden sein bzw. eine klare Fehlentscheidung vorliegt. Weil Embolo im ersten Durchgang ausgerechnet für ein Foul an Paredes schon Gelb gesehen hatte, muss er nun wegen der Schwalbe mit einer Ampelkarte runter.
Die Schweiz ist nach dem Spiel außer sich und tobt in Richtung Schiedsrichter und Regelwerk. Die Stimmen zusammengefasst:
Trainer Murat Yakin: „Ich weiß nicht, wer diese Regel erfunden hat, aber wir können es nicht ändern. Wenn du dafür Embolo Gelb gibst, musst du sie mehrere Male schon vorher geben bei einigen Treffern gegen Breel. Am Ende aber wurden wir bestraft. Dass wir durch eine Regel so geschwächt werden, ist für mich unverständlich. Der Entscheid ist für mich unbegreiflich, es gab auch keinen Grund dazu.“
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Manuel Akanji: „Ich bin eigentlich keiner, der über den Schiedsrichter schimpft. Aber heute wurde jede Kleinigkeit für sie gepfiffen. Ich habe noch nie eine Partie gespielt, in der es so einseitig war wie heute. Keine Schwalbe von ihnen wurde geahndet. Es gab keine Gelbe Karte gegen sie in den ersten 90 Minuten. Für die Szene von Breel gibt es dann die Gelbe Karte. Aber auch in Unterzahl haben wir gemacht, was wir konnten. Aber klar, Breel ist so ein wichtiger Teil dieser Mannschaft, wir stehen hinter ihm.“
Granit Xhaka: „Es ist schwierig, jetzt nach dem Spiel die richtigen Worte zu finden. Es ist sehr bitter für uns. Ich glaube, wir waren so gut im Spiel, ich hatte sogar das Gefühl, es wäre noch mehr drin. Aber so ist leider Fußball. Das ist eine Riesenentscheidung, die das Spiel komplett verändert. Das tut sehr weh. Die Regeln sind die Regeln. Wir können sie nicht ändern. Aber mit dieser Entscheidung hat er das Spiel gekillt. Das ist meine Meinung. Ich weiß nicht, was der Schiedsrichter sonst machen kann. Aber das sollte er nicht tun.“
Remo Freuler: „Es ist Enttäuschung und Frust. Wir haben uns vorgenommen, mit Herzblut zu spielen. Bis zur Roten Karte hatten wir das Spiel im Griff. Wie der VAR in so einer Situation und in so einem Spiel eingreifen kann, muss man mir zuerst noch erklären. So zu verlieren nach so einer Schiedsrichterleistung tut wirklich weh. Wir haben Geschichte geschrieben, heute wollten wir aber noch mehr.“
Gregor Kobel: „Ich habe es zu wenig gesehen. Aber so, wie wir gekämpft haben, fühlt es sich unfair an, nicht wenigstens nochmals eine Chance im Penaltyschießen zu bekommen.“