Das CORSAIR WARTHOG RS ist ein ungewöhnlich gestalteter Mid-Tower mit robuster Optik, integrierten Tragegriffen und umfangreichen Montageoptionen. Im Test überzeugte das Gehäuse mit viel Platz, flexibler Lüfter- und Radiatormontage sowie unauffälligen Temperaturen bei moderater Lüfterdrehzahl. Einschränkungen zeigen sich bei der Kombination einzelner Komponenten: Für einen 360-mm-Radiator im Deckel musste der vorinstallierte Hecklüfter vorübergehend entfernt werden. Mit 229,90 Euro liegt das WARTHOG RS zudem deutlich über klassischen Mid-Tower-Gehäusen.
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Das CORSAIR WARTHOG RS ist ein ungewöhnlich gestalteter Mid-Tower mit robuster Optik, integrierten Tragegriffen und umfangreichen Montageoptionen. Im Test überzeugte das Gehäuse mit viel Platz, flexibler Lüfter- und Radiatormontage sowie unauffälligen Temperaturen bei moderater Lüfterdrehzahl. Einschränkungen zeigen sich bei der Kombination einzelner Komponenten: Für einen 360-mm-Radiator im Deckel musste der vorinstallierte Hecklüfter vorübergehend entfernt werden. Mit 229,90 Euro liegt das WARTHOG RS zudem deutlich über klassischen Mid-Tower-Gehäusen.
Wichtigste Fakten| Merkmal | Ergebnis oder Angabe | Einordnung |
|---|---|---|
| Gehäusekonzept | Mid-Tower mit modular ausgelegtem Innenraum | Ausgelegt auf große Hardware und flexible Kühlung |
| Werkseitige Lüfter | 2 × 200-mm-RS200 vorne, 1 × 120-mm-RS120 hinten | Große Frontlüfter arbeiten als Frischluftzufuhr |
| Temperatur im CPU-Test | 68 °C durchschnittlich | Ryzen 9 7950X mit 150-Watt-PPT-Limit |
| Temperatur im Spieletest | CPU rund 65 °C, GPU etwas über 63 °C | Cyberpunk 2077 mit Radeon RX 7900 XTX |
| Schalldruckpegel | 30,3 dBA bei 40 cm | Alle Lüfter mit 50 Prozent Drehzahl |
| Grafikkartenlänge | 400 mm mit Frontlüftern, 430 mm ohne | Zusätzliche GPU-Abstützung vorhanden |
| Preis | 229,90 Euro | Deutlich oberhalb klassischer Mid-Tower |
| Kategorie | Spezifikation | Zusatz |
|---|---|---|
| Modell und Farbe | CORSAIR WARTHOG RS | Schwarz / Olive Drab |
| Material | Stahl, Tempered Glass | Linke Seite mit teilweise abdeckender Glasscheibe |
| Abmessungen | 534 × 284 × 546 mm | Höhe × Breite × Länge |
| Mainboard-Formate | Mini-ITX, Micro-ATX, ATX, E-ATX | E-ATX bis 305 × 277 mm |
| CPU-Kühlerhöhe | 190 mm | Maximalwert laut Spezifikation |
| Netzteillänge | 200 mm | Maximalwert laut Spezifikation |
| Radiatorunterstützung | Bis zu 360 mm | Montage an Front, Seite und Deckel möglich |
| Massenspeicher | 1 × 3,5 Zoll oder 2 × 2,5 Zoll | Laufwerksträger vollständig entfernbar |
| Test | Messwert | Testkontext |
|---|---|---|
| Schalldruckpegel | 30,3 dBA | 40 cm Abstand, alle Lüfter mit 50 Prozent |
| AIO-Lüfterdrehzahl | 1.214 U/min | Festgelegte Testdrehzahl |
| Gehäuselüfterdrehzahl | 940 U/min | Festgelegte Testdrehzahl |
| Raumtemperatur | 19,4 °C | Temperaturtest |
| CPU-Dauertest | 68 °C durchschnittlich | Cinebench R23, Ryzen 9 7950X, 150-Watt-PPT-Limit |
| CPU im Spieltest | Rund 65 °C | Cyberpunk 2077 |
| GPU im Spieltest | Etwas über 63 °C | XFX Radeon RX 7900 XTX unter hoher GPU-Last |
Im Test kamen ein AMD Ryzen 9 7950X auf einem MSI MAG X670E Tomahawk WiFi, 32 GB TeamGroup T-Force Delta mit 6.400 MHz, eine ADATA XPG SX6000 Pro NVMe-SSD, ein FSP Hydro G Pro 1000W ATX sowie eine XFX Mercury AMD Radeon RX 7900 XTX Magnetic Air zum Einsatz. Die CPU wurde mit einer CORSAIR TITAN II 360 gekühlt. Der 360-mm-Radiator wurde im Deckel montiert; dafür musste der vormontierte Hecklüfter zunächst entfernt und anschließend wieder installiert werden.
Für den CPU-Belastungstest lief Cinebench R23 im Dauerdurchlauf. Das PPT-Limit des Ryzen 9 7950X war auf 150 Watt begrenzt. Der Spieletest erfolgte mit Cyberpunk 2077. Alle Lüfter liefen mit 50 Prozent ihrer maximalen Drehzahl. Die Ergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die getestete Hardware, die verwendeten Drehzahlen und die Raumtemperatur von 19,4 °C. Sie erlauben keine allgemeine Aussage über das maximale Kühlpotenzial des Gehäuses.
EinordnungMit dem WARTHOG RS positioniert CORSAIR einen Mid-Tower bewusst abseits der optisch ähnlichen Gaming-Gehäuse. Die robuste Gestaltung mit Tragegriffen erinnert an ein Transportgehäuse und wird als geistige Fortsetzung des VENGEANCE C70 verstanden. Technisch grenzt sich das Modell durch 200-mm-Frontlüfter, InfiniRail, RapidRoute 2.0, Back-Connect-Unterstützung und den modularen Aufbau ab.
Der Preis von 229,90 Euro liegt deutlich über klassischen Mid-Tower-Gehäusen. Der Aufpreis wird vor allem durch die modulare Konstruktion, die speziellen Montagesysteme, die umfangreichen Kühloptionen und die ungewöhnliche Gestaltung begründet. Ob sich diese Mehrkosten lohnen, hängt davon ab, ob die zusätzlichen Montage- und Anpassungsmöglichkeiten im eigenen Aufbau tatsächlich genutzt werden.
StärkenGroßzügiger Innenraum für leistungsstarke Hardware und CPU-Kühler bis 190 mm Höhe.Zwei werkseitige 200-mm-Frontlüfter und zahlreiche zusätzliche Lüfterpositionen.Flexible Radiatormontage bis 360 mm an Front, Seite und Deckel.Durchdachtes RapidRoute-2.0-Kabelmanagement mit bis zu 50 mm Platz hinter dem Mainboard-Tray.Unterstützung für Back-Connect-Mainboards und integrierte GPU-Abstützung.Unauffällige Temperaturwerte in der getesteten Konfiguration bei 50 Prozent Lüfterdrehzahl.EinschränkungenDer 360-mm-Radiator im Deckel erforderte zunächst die Demontage des vorinstallierten Hecklüfters.Die Speicherausstattung ist mit einem 3,5-Zoll- oder zwei 2,5-Zoll-Laufwerken vergleichsweise knapp.Mit 229,90 Euro ist das Gehäuse deutlich teurer als klassische Mid-Tower-Modelle.Die Temperaturmessungen gelten nur für die getestete Hardwarekonfiguration und die festgelegten Testbedingungen.Fragen und AntwortenWelche Lüfter sind beim CORSAIR WARTHOG RS vorinstalliert? Das Gehäuse besitzt zwei 200-mm-RS200-PWM-Lüfter in der Front und einen 120-mm-RS120-PWM-Lüfter im Heck.Welche Grafikkartenlänge wird unterstützt? Mit montierten Frontlüftern sind bis zu 400 mm möglich, ohne Frontlüfter bis zu 430 mm.Wie kühlte das Gehäuse den Ryzen 9 7950X? Im Cinebench-R23-Dauertest wurden bei einem PPT-Limit von 150 Watt durchschnittlich 68 °C gemessen.Wie laut war das Testsystem? Bei 50 Prozent Lüfterdrehzahl wurden in 40 cm Abstand 30,3 dBA gemessen.Ist das WARTHOG RS für einen 360-mm-Radiator geeignet? Ja, unter anderem im Deckel. Im Test musste dafür jedoch der vorinstallierte Hecklüfter vorübergehend entfernt werden.Automatisch aus dem Artikelinhalt als redaktionelle, sichtbare Inhaltsübersicht erzeugt.
Das CORSAIR WARTHOG RS ist kein gewöhnliches Gehäuse. Mit seiner massiven Konstruktion, den integrierten Tragegriffen und der auffälligen Frontoptik erinnert der neue Mid-Tower eher an ein robustes Transportgehäuse als an einen klassischen Gaming-Tower. Gleichzeitig soll hinter der martialischen Optik ein durchdachtes Airflow-Konzept stecken. CORSAIR setzt beim WARTHOG RS ab Werk auf zwei 200-mm-RS200-Lüfter in der Front sowie einen 120-mm-RS120 im Heck. Ganz zufällig kommt die ungewöhnliche Optik dabei nicht daher. CORSAIR versteht das WARTHOG als eine Art geistigen Nachfolger des legendären VENGEANCE C70 und möchte damit bewusst etwas abseits der inzwischen sehr ähnlichen Gaming-Gehäuse anbieten.
Technisch soll das Konzept ebenfalls einiges bieten. Neben dem großzügig dimensionierten Innenraum gehören unter anderem das InfiniRail-Fan-Mounting-System, Unterstützung für bis zu drei 360-mm-Radiatoren, das RapidRoute-2.0-Kabelmanagement und die Unterstützung von Reverse-Connector-Mainboards zu den zentralen Merkmalen. Auf dem Papier bringt das WARTHOG RS damit einige interessante Zutaten mit. Doch gerade bei einem Gehäuse, das so stark mit Airflow, Kühlleistung und Praxistauglichkeit wirbt, zählt am Ende nicht das Datenblatt, sondern was davon im realen Aufbau übrig bleibt. Wie gut funktionieren die riesigen 200-mm-Lüfter tatsächlich? Wie schlägt sich das ungewöhnliche Gehäuse beim Zusammenbau? Und rechtfertigen Konstruktion, Ausstattung und Kühlleistung den vergleichsweise hohen Preis von 229,90 Euro? Wir haben das CORSAIR WARTHOG RS deshalb ausführlich unter die Lupe genommen.
UnboxingBei der Verpackung bleibt CORSAIR gewohnt schlicht. Der Karton ist funktional gehalten und konzentriert sich auf einen sicheren Transport des Gehäuses, ohne unnötig viel Marketing auf die Außenverpackung zu packen. Das WARTHOG selbst ist dabei gut geschützt und kommt sicher verpackt beim Käufer an. Viel wichtiger als die Verpackung ist ohnehin das, was sich nach dem Öffnen zeigt. Ein für CORSAIR eher ungewöhnlich gestaltetes Mid-Tower-Gehäuse mit markanter, robuster Optik.
Im Inneren wird das Gehäuse durch formstabile Schaumstoff-Formstücke sicher gehalten und zusätzlich mit einer Folie vor Kratzern und Verschmutzungen geschützt. Positiv fällt auf, dass das Zubehör separat verpackt ist. Es hängt damit nicht, wie man es bei manchen anderen Gehäusen kennt, irgendwo im Innenraum des Gehäuses herum. Das wirkt insgesamt sauberer und verhindert gleichzeitig, dass das Zubehör beim Transport im Gehäuse umherfliegt und dabei möglicherweise Schäden verursacht.
Insgesamt ist die Verpackung funktional ausgeführt und schützt das Gehäuse sowie das Zubehör ausreichend vor Beschädigungen beim Transport.
Linke SeiteAuf der linken Seite setzt CORSAIR auf eine große Tempered-Glass-Scheibe, die allerdings bewusst nicht die komplette Seitenfläche einnimmt. Das Glas deckt damit nur einen Teil der Seitenfläche ab und gibt gleichzeitig den Blick auf die verbaute Hardware und die Gehäusekonstruktion frei. Dadurch wirkt das WARTHOG nicht wie ein klassischer Showcase-Tower, bei dem ausschließlich die Hardware im Mittelpunkt steht. Gerade zusammen mit der markanten, robusten Gehäusekonstruktion entsteht dadurch ein eigenständiger Look. Die Hardware bleibt sichtbar, gleichzeitig ist aber noch genügend Fläche vorhanden, um den Charakter des WARTHOG als Gehäuse zu unterstreichen.
Rechte SeiteDie rechte Gehäuseseite ist funktional ausgelegt und besteht aus einem geschlossenen Stahlseitenteil. Auffällig sind die großflächigen Öffnungen für die seitliche Lüftermontage, über die sich zusätzliche Frischluft in den Innenraum führen lässt. Die Öffnungen sind mit einem separaten Staubfilter versehen. Dieser sitzt hinter dem Seitenteil und lässt sich nach dessen Ausbau entnehmen und zur Reinigung entfernen. Damit bleibt die zusätzliche Lüfterposition auch im Alltag praktikabel, ohne dass für die Reinigung des Filters das komplette Gehäuse zerlegt werden muss.
FrontDie Front ist eines der auffälligsten Gestaltungselemente des WARTHOG. CORSAIR setzt hier nicht auf eine geschlossene Front mit klassischem Mesh, sondern auf ein großflächig perforiertes 3D-Y-Pattern. Die ungewöhnliche Struktur soll dabei nicht nur der Optik dienen, sondern den Luftstrom möglichst wenig behindern. Hinter der Front sitzen beim WARTHOG RS ab Werk zwei 200-mm-RS200-PWM-Lüfter, die als Intake arbeiten. Durch die große Fläche der beiden Lüfter kann entsprechend viel Luft mit vergleichsweise niedrigen Drehzahlen bewegt werden. Die Lüfter sind jeweils 30 mm tief und lassen sich über standardisierte 4-Pin-PWM-Anschlüsse ansteuern. Für den Schutz vor Staub befindet sich hinter der Front außerdem ein magnetisch befestigter Staubfilter. Dieser lässt sich entsprechend einfach abnehmen und reinigen, ohne dass dafür die Lüfter oder weitere Komponenten demontiert werden müssen. Das 3D-Y-Pattern verwendet CORSAIR auch am Deckel. Laut Hersteller soll die Struktur gegenüber herkömmlichen, flachen Ausschnitten den Airflow um 12,7 Prozent verbessern. Ob sich dieser konstruktive Ansatz tatsächlich in entsprechenden Temperaturwerten bemerkbar macht, muss allerdings unser späterer Praxistest zeigen. Interessant ist zudem die Integration des InfiniRail-Systems. Die Lüfteraufnahme ist nicht auf starre Montagepunkte beschränkt, sondern erlaubt eine flexible Positionierung der Lüfter. An der Front können dabei Lüfter bis 200 mm aufgenommen werden.
Insgesamt wirkt die Front damit weniger wie ein reines Designelement, sondern klar auf hohen Luftdurchsatz ausgelegt. Die beiden 200-mm-Lüfter sind dabei sicherlich eines der spannendsten Merkmale des WARTHOG RS, insbesondere mit Blick auf die späteren Temperatur- und Lautstärkemessungen.
HeckAm Heck zeigt sich das WARTHOG deutlich klassischer. CORSAIR setzt hier auf eine großzügig perforierte Fläche für den 120-mm-Hecklüfter, der beim WARTHOG RS bereits ab Werk als RS120-PWM-Lüfter installiert ist und die erwärmte Luft aus dem Gehäuse abführt. Die Lüfteraufnahme unterstützt sowohl 120- als auch 140-mm-Lüfter, wodurch bei einer späteren Anpassung der Kühlung etwas Spielraum bleibt. Interessanter wird es bei den PCI-Slotblenden. Diese können beim WARTHOG nicht nur klassisch horizontal, sondern auch vertikal montiert werden. Damit lässt sich insbesondere bei entsprechend ausgelegten Grafikkarten ein anderer Aufbau realisieren und die Karte optisch stärker in Szene setzen. In Kombination mit der integrierten GPU Anti-sag Stabilisation Arm ist damit auch für große und schwere Grafikkarten eine zusätzliche Unterstützung vorgesehen.
UnterseiteAuch die Unterseite des WARTHOG ist funktional auf einen möglichst ungehinderten Luftaustausch ausgelegt. Im vorderen Bereich befindet sich eine zusätzliche 120-mm-Lüfteraufnahme, die direkt vor dem kompakten Netzteilschacht positioniert ist. Damit lässt sich gezielt Frischluft in den Bereich der Grafikkarte führen. Der PSU-Shroud fällt dabei bewusst kompakt aus und nimmt dadurch weniger Raum im unteren Bereich des Gehäuses ein. Die Oberseite des Shrouds ist zudem perforiert, sodass auch hier bei entsprechender Lüfterbestückung zusätzlicher Luftstrom erzeugt werden kann. CORSAIR sieht dafür eine weitere 120-mm-Lüfterposition vor. Für die Staubfilterung sind an der Unterseite ebenfalls entsprechende Filter vorgesehen. Zusammen mit dem Front- und Seitenfilter wird damit der Großteil der relevanten Frischluftöffnungen gegen Staubeintrag geschützt. Gerade die zusätzliche Bodenbelüftung ist für leistungsstarke Grafikkarten interessant, da sich der Luftstrom damit nicht ausschließlich auf die Frontzufuhr beschränkt, sondern bei Bedarf gezielt von unten in Richtung GPU ergänzt werden kann.
OberseiteDie Oberseite ist ähnlich wie die Front auf einen möglichst hohen Luftdurchsatz ausgelegt. CORSAIR verwendet auch hier das 3D-Y-Pattern, das die gelochte Fläche strukturiert und gleichzeitig den Luftstrom möglichst wenig behindern soll. Laut Hersteller soll sich damit gegenüber klassischen, flachen Ausschnitten ein um 12,7 Prozent höherer Airflow ergeben. Für die Lüftermontage kommt das InfiniRail-System zum Einsatz. Die Schienen lassen sich flexibel positionieren und erlauben an der Oberseite die Montage von bis zu drei 120-mm- beziehungsweise zwei 140-mm-Lüftern. Auch größere Lüfter bis 140 mm werden vom InfiniRail-System unterstützt. Bei der Wasserkühlung ist die Oberseite für Radiatoren bis 360 mm ausgelegt. Damit eignet sie sich insbesondere für entsprechend dimensionierter AIO-Kühlungen. Interessant ist dabei die flexible Positionierung der Lüfter über die Schienen, da sich die Montageposition an die jeweilige Hardware und den verwendeten Radiator anpassen lässt.
I/O-PanelDas I/O-Panel befindet sich im unteren Bereich der Front und ist dort in das robuste Design des WARTHOG integriert. Die Position wirkt zunächst etwas ungewöhnlich, ist im Alltag aber gut erreichbar. Bei den Anschlüssen setzt CORSAIR auf zwei USB-3.2-Gen-1-Type-A-Ports sowie einen USB-3.2-Gen-2×2-Type-C-Anschluss mit bis zu 20 Gbit/s. Hinzu kommen der Power- und Reset-Taster sowie ein kombinierter 3,5-mm-Anschluss für Kopfhörer und Mikrofon. Der Reset-Taster ist dabei zusätzlich durch eine hochklappbare Abdeckung geschützt. Seitlich angeordnete Schutzbügel verhindern zudem eine unbeabsichtigte Betätigung der Bedienelemente. Ebenfalls am I/O-Panel befindet sich der Schalter für die Beleuchtung des rückseitigen I/O-Bereichs. Damit lassen sich die Anschlüsse auf der Rückseite bei Bedarf beleuchten – ein kleines, aber durchaus praktisches Detail.
Linke InnenseiteNach dem Abnehmen der Seitenscheibe zeigt sich ein großzügig dimensionierter Innenraum, der klar auf Airflow und große Komponenten ausgelegt ist. Der Mainboard-Tray nimmt Mini-ITX, Micro-ATX, ATX und E-ATX bis 305 × 277 mm auf und ist als RapidRoute-2.0-Pegboard ausgeführt. Zahlreiche Befestigungspunkte ermöglichen eine flexible Führung der Kabel. Der kompakte PSU-Shroud lässt dabei zusätzlichen Raum für die Kühlung. Direkt davor kann ein 120-mm-Lüfter montiert werden, der gezielt den GPU-Bereich mit Frischluft versorgt. Auch die Oberseite des Shrouds ist perforiert und kann mit einem weiteren 120-mm-Lüfter bestückt werden. Bei der Hardware bleiben ebenfalls großzügige Reserven: Mit montierten Frontlüftern sind Grafikkarten bis 400 mm möglich, ohne Frontlüfter bis 430 mm. Die maximale CPU-Kühlerhöhe liegt bei 190 mm. Für die Kühlung stehen an Front, Deckel und Seite zahlreiche Montagepositionen zur Verfügung. Besonders interessant sind die Möglichkeiten für 360-mm-Radiatoren an Front, Seite und Deckel. Der Massenspeicher fällt mit einem 3,5-Zoll- oder zwei 2,5-Zoll-Laufwerken dagegen eher knapp aus; der Laufwerksträger kann bei Bedarf komplett entfernt werden.
Damit bietet der Innenraum eine hohe Flexibilität bei der Kühlkonfiguration und gleichzeitig ausreichend Platz für aktuelle High-End-Hardware.
Rechte InnenseiteHinter dem rechten Seitenteil zeigt sich der eigentliche Kabelmanagement-Bereich des WARTHOG. CORSAIR stellt hier bis zu 50 mm Platz hinter dem Mainboard-Tray zur Verfügung, was auch für umfangreichere Verkabelungen ausreichend Reserven bieten sollte. Das zentrale Element ist das RapidRoute-2.0-System. Der Mainboard-Tray ist als Pegboard ausgeführt und bietet zahlreiche frei wählbare Befestigungspunkte für Kabelbinder und Halteschlaufen. Zum Lieferumfang gehören außerdem sechs Cinching-Straps und zwei Wire-Loom-Paare. Interessant ist zudem, dass der Laufwerksträger vollständig entfernt werden kann. Dadurch lässt sich der ohnehin großzügige Bereich hinter dem Mainboard-Tray bei Bedarf weiter für die Kabelführung nutzen. Insgesamt ist die rechte Innenseite damit konsequent auf sauberes und flexibles Kabelmanagement ausgelegt.
ZubehörBeim Zubehör setzt CORSAIR auf eine übersichtliche Anordnung. Die benötigten Schrauben und Kleinteile kommen nicht wie bei vielen Gehäusen einzeln in verschiedenen Plastiktüten, sondern sind sauber sortiert in einem separaten Schraubenbehälter untergebracht. Dadurch bleibt das Zubehör übersichtlich und die einzelnen Schraubentypen lassen sich beim Aufbau schnell zuordnen. Das ist zwar nur ein kleines Detail, macht sich beim Zusammenbau aber durchaus positiv bemerkbar. Gerade bei einem Gehäuse mit unterschiedlichen Montageoptionen ist eine übersichtliche Sortierung der Kleinteile deutlich angenehmer, als erst mehrere Plastiktüten öffnen und deren Inhalt auseinanderhalten zu müssen. Zusätzlich liegen dem WARTHOG unter anderem die für das RapidRoute-2.0-Kabelmanagement vorgesehenen Befestigungsmittel bei.
Die Schrauben und weiteren Kleinteile sind damit übersichtlich sortiert und lassen sich beim Aufbau den jeweiligen Montageschritten zuordnen.
