Der Edifier R2750DB MKII ist ein großes aktives Stereo-Dreiwegesystem mit sechs separat verstärkten Wegen, HDMI eARC, Bluetooth mit LDAC und einem SUB OUT. Der Test zeigt ein technisch geschickt integriertes System, das trotz vergleichsweise einfacher Elektronik eine kontrollierte, klar strukturierte und vielseitige Wiedergabe bietet. Grenzen liegen vor allem bei der Gehäusegröße, der fehlenden untersten Bassoktave und dem nicht mitgelieferten HDMI-Kabel. Wichtigste Fakten MerkmalWertEinordnung Gehäuseabmessungen je Boxca.
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Der Edifier R2750DB MKII ist ein großes aktives Stereo-Dreiwegesystem mit sechs separat verstärkten Wegen, HDMI eARC, Bluetooth mit LDAC und einem SUB OUT. Der Test zeigt ein technisch geschickt integriertes System, das trotz vergleichsweise einfacher Elektronik eine kontrollierte, klar strukturierte und vielseitige Wiedergabe bietet. Grenzen liegen vor allem bei der Gehäusegröße, der fehlenden untersten Bassoktave und dem nicht mitgelieferten HDMI-Kabel.
Wichtigste Fakten| Merkmal | Wert | Einordnung |
|---|---|---|
| Gehäuseabmessungen je Box | ca. 223 × 395 × 280 mm | Für einen Regallautsprecher sehr groß |
| Gewicht des Paars | 16,57 kg | Massive Gehäuse und umfangreiche Technik |
| System | Aktives Stereo-Dreiwegesystem | Sechs getrennt verstärkte Lautsprecherwege |
| Gesamtausgangsleistung | 144 W RMS | Herstellerangabe, nicht als Dauerleistung aller Kanäle zugleich zu verstehen |
| Anschlüsse | Cinch, optisch, koaxial, HDMI eARC, Bluetooth, SUB OUT | Für PC, Fernseher, klassische Quellen und Subwoofer ausgelegt |
| Lieferumfang | Netzkabel, Verbindungskabel, optisches Kabel, zwei analoge Adapter, Fernbedienung, AAA-Batterien | Umfangreich, aber ohne HDMI-Kabel |
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Akustisches Prinzip | Bassreflex |
| Aufbau | Eine aktive Box mit kompletter Elektronik, eine passiv angeschlossene Box mit drei separat verstärkten Wegen |
| Kanäle | 2.0, optional 2.1 über SUB OUT |
| Aktive Frequenzweiche | Drei Wege mit digitaler Signalverarbeitung |
| Hochtöner | 1-Zoll-Seidenkalotte je Box, 2 × 12 W |
| Mitteltöner | Ca. 4,5 Zoll je Box, 2 × 20 W |
| Tieftöner | 7 Zoll je Box, 2 × 40 W |
| Frequenzbereich | Ca. 45 Hz bis 40 kHz |
| Messgröße oder Beobachtung | Wert | Kontext |
|---|---|---|
| Abmessungen | Ca. 223 × 395 × 280 mm je Box | Im Test am Lautsprecherpaar angegeben |
| Gewicht | 16,57 kg pro Paar | Gewogenes Gesamtgewicht des Paars |
| Netzteil | 24 V, maximal 90 W | Angabe auf dem Netzteilaufkleber |
| Ausgangsleistung | 144 W RMS | Herstellerangabe: 2 × 12 W, 2 × 20 W und 2 × 40 W |
| Klangregelung | Jeweils ±6 dB | Bass und Höhen über die rückseitigen Regler |
| Bluetooth-Funkbereich | 2402 bis 2480 MHz | In den FCC-Unterlagen für Bluetooth Classic dokumentiert |
| Antennengewinn | Maximal 2,59 dBi | PCB-Antenne laut FCC-Unterlagen |
| Aufwachzeit | Ungefähr 1 s | Aus Bluetooth beziehungsweise HDMI bei erneutem Audiosignal |
Die 144 W RMS sind der im Test diskutierten Leistungsaufteilung des Herstellers zuzuordnen. Das verbaute 90-W-Netzteil kann keine 144 W elektrische Dauerleistung an sechs gleichzeitig mit Sinus belasteten Kanälen bereitstellen. Die Auslegung ist für Musiksignal, Crest-Faktor, lokale Energiespeicher und digitale Begrenzung nachvollziehbar. Die Angabe sollte daher nicht als gleichzeitig verfügbare Dauer-Sinusleistung aller sechs Wege interpretiert werden.
Teardown, Materialprüfung und AufbauDas System besteht aus einer aktiven Box mit der gesamten Elektronik und einer zweiten Box, die über ein mehradriges Verbindungskabel angeschlossen wird. Die passive Box besitzt keine passive Dreiwege-Frequenzweiche.Die aktive Box trennt Hochton, Mittelton und Bass bereits elektronisch und überträgt drei getrennte verstärkte Signalpaare zur zweiten Box. Ein gewöhnliches zweipoliges Lautsprecherkabel kann das Verbindungskabel deshalb nicht ersetzen.Die Hauptplatine trägt die Revision A-AU6815P-02-V1.0. Ihre Fertigung ist auf November 2025 datiert; auch das Netzteil stammt aus dem November 2025. Die Untersuchung betrifft damit ein frühes Exemplar dieser Generation.Auf der Hauptplatine arbeiten vier digitale Class-D-Verstärker mit eigenen DSP-Funktionen: zwei AnalogySemi AU6815P und zwei ACME ACM8625S.Die beiden AU6815P übernehmen jeweils zwei Kanäle und versorgen damit die vier Hoch- und Mitteltonwege. Die Platinenanschlüsse sind als LM±, RM±, LT± und RT± beschriftet.Die beiden ACM8625S arbeiten im PBTL-Betrieb. Jeder Baustein bildet einen differentiellen Mono-Kanal für einen Tieftöner. Die entsprechenden Ausgänge sind als SPKLW± und SPKRW± gekennzeichnet.Insgesamt befinden sich zwölf SMD-Leistungsdrosseln auf der Ausgangsseite: acht für die vier Hoch- und Mitteltonkanäle sowie vier für die beiden PBTL-Basskanäle. Zusätzlich sitzen Ringkern-Gleichtaktdrosseln in den Lautsprecherleitungen zur Unterdrückung hochfrequenter Gleichtaktanteile.Ein separater großer Audio-DSP, ein eigenständiger Mehrkanal-DAC und ein klar erkennbarer separater Audio-ADC wurden nicht gefunden. Die aktive Dreiwege-Trennung liegt plausibel in den DSP-Funktionen der Endstufen. Die genaue interne Verarbeitung des JieLi JL7034A6 lässt sich ohne vollständigen Schaltplan und belastbares Datenblatt jedoch nicht vollständig verifizieren.Auf einer Tochterplatine sitzt der JieLi JL7034A6 mit Taktgeber, HF-Beschaltung und direkt in Kupfer ausgeführter Leiterbahnantenne. Der Baustein übernimmt Bluetooth und vermutlich weitere zentrale Aufgaben des Quellen- und Audiomanagements. Unterstützt werden SBC und LDAC. Die FCC-Unterlagen dokumentieren Bluetooth Classic BR/EDR sowie Bluetooth Low Energy mit LE 1M und LE 2M. Aus der Bezeichnung Bluetooth 6.0 lässt sich dagegen kein automatischer Nachweis für LE Audio, LC3 oder Auracast ableiten.
HDMI eARC wird über eine separate schwarze Tochterplatine verarbeitet. Sie besitzt einen eigenen IC, eine eigene Spannungsaufbereitung und einen 27,000-MHz-Quarz. Ein ITE IT6620BFN ist aufgrund von Funktion, Gehäuse, Beschaltung und Quarz sehr plausibel, die Kennzeichnung war anhand der Bilder jedoch nicht vollständig lesbar. Die Platine übernimmt wahrscheinlich die HDMI-Kommunikation und Audioextraktion; die eigentliche Lautstärke- und Dreiwegeverarbeitung erfolgt anschließend in der digitalen Audiokette.
Der SUB OUT wird nicht hinter den leistungsseitigen Class-D-Bassausgängen abgegriffen. Die Untersuchung spricht für eine Signalabzweigung auf Low-Level-Ebene mit anschließender analoger Ausgabe. Externe Untersuchungen weisen den Ausgang als weitgehend vollbandig aus, sodass die obere Trennfrequenz am angeschlossenen Aktivsubwoofer eingestellt wird.
Ein klassischer Aluminiumkühlkörper fehlt. Die Verlustwärme der vier Endstufen wird über thermisch angebundene Gehäuseflächen, große Kupferbereiche und Durchkontaktierungen auf die Platinenunterseite geführt. Eine Metallauflage überträgt sie an die massive Rückwand beziehungsweise das Metallchassis des Verstärkermoduls. Die thermische Montage an der Rückwand ist damit Bestandteil des Kühlsystems.
Das Furnierimitat ist am Testmuster gleichmäßig verarbeitet und zeigt keine auffälligen Kanten oder Übergänge. Die Frontgitter sind abnehmbar, sitzen jedoch relativ filigran. Die Aufstellfüße hinterließen auf Holzmöbeln sichtbare Flecken oder Abdrücke, die sich im Test problemlos wegpolieren ließen. Auf der Lötseite waren Flussmittelreste sichtbar; thermische Kontaktflächen und die Fixierung der Ringkerne wirken funktional, aber nicht besonders hochwertig ausgeführt.
Testbedingungen und GrenzenFür die Hörprobe wurden Bass und Höhen zunächst neutral eingestellt. Die Hochtöner befanden sich ungefähr auf Ohrhöhe.Die Beurteilung umfasste Stimmen, Jazz, Klassik, Rock, Metal, Pop, Funk, elektronische Musik, Hip-Hop, R&B und Filmton.Bei HDMI eARC muss der Fernseher auf Stereo-PCM eingestellt sein. Bitstream, Dolby Digital oder automatische Mehrkanalausgabe können dazu führen, dass kein Ton ausgegeben wird.Bluetooth-Multipoint verbindet zwei Geräte gleichzeitig. Vor dem Wechsel soll die Wiedergabe des aktuell aktiven Geräts pausiert oder beendet werden. Eine Synchronisation der Lautstärke zwischen Zuspieler und Lautsprecher wird nicht unterstützt.Nach 15 Minuten ohne Wiedergabe oder Bedienung aktiviert das System abhängig vom Eingang einen Energiesparzustand oder schaltet vollständig ab.Die Beurteilung beschreibt keine Surround-Wiedergabe. Mit zwei Lautsprechern entsteht ausschließlich ein Stereobild vor dem Hörer.EinordnungDer R2750DB MKII ist als vielseitige aktive Lösung für Fernseher, PC, klassische Stereoquellen und Bluetooth positioniert. HDMI eARC mit CEC ermöglicht Lautstärke, Stummschaltung, Standby und Aufwecken über die Fernbedienung des Fernsehers. Im Vergleich zu einer einfachen Soundbar bietet das System eine klassische linke und rechte Lautsprecheraufstellung sowie eine echte Dreiwege-Konstruktion. Ein zusätzlicher Aktivsubwoofer, beispielsweise der im Umfeld des Tests genannte Edifier T5S, kann bei Heimkino und elektronischer Musik den fehlenden Tiefbass ergänzen. Der SUB OUT verfügt dabei nicht über eine eigene komfortable Pegelsteuerung.
StärkenSaubere Trennung von Stimmen, Instrumenten und Bass durch den separaten Mitteltöner.Kontrollierter Bass ohne ausgeprägte Oberbassüberhöhung.Glatter, detaillierter Hochton ohne auffällige Schärfe.Hohe Alltagstauglichkeit durch HDMI eARC, CEC, mehrere Digital- und Analogeingänge sowie Bluetooth-Multipoint.Technisch effiziente Konstruktion mit DSP-Funktionen in den Endstufen und PBTL-Betrieb für die Tieftöner.EinschränkungenDie Boxen sind mit jeweils etwa 223 × 395 × 280 mm deutlich größer als typische Regallautsprecher.Die unterste Bassoktave fehlt bei tiefen Orgelregistern, elektronischen Bass-Drops und intensiven Filmton-Effekten.Für HDMI eARC liegt trotz der Bedeutung dieser Funktion kein HDMI-Kabel bei.Die passive Box benötigt das spezielle mehradrige Verbindungskabel.Der SUB OUT ist nach den beschriebenen Untersuchungen weitgehend vollbandig und eher niedrig im Pegel; eine eigene komfortable Pegelsteuerung fehlt.Fragen und AntwortenIst der Edifier R2750DB MKII ein echter Regallautsprecher? Nur eingeschränkt: Mit etwa 223 × 395 × 280 mm je Box ist er groß und schwer und sollte vor dem Kauf am Aufstellort vermessen werden.Kann die zweite Box mit einem normalen Lautsprecherkabel angeschlossen werden? Nein. Das Verbindungskabel überträgt drei getrennte verstärkte Signalpaare und ist Teil des aktiven Gesamtsystems.Unterstützt HDMI eARC Mehrkanalton? Im Test wird HDMI eARC ausdrücklich für Stereo-PCM dokumentiert. Mehrkanalformate wie Dolby Digital sind nicht als unterstützter Betriebsmodus belegt.Benötigt der Lautsprecher einen Subwoofer? Für Jazz, Stimmen, Rock, Pop und viele klassische Aufnahmen nicht zwingend. Bei Heimkino und Musik mit echtem Subbass ist ein zusätzlicher Aktivsubwoofer sinnvoll.Was bedeutet Bluetooth 6.0 bei diesem Lautsprecher? Die FCC-Unterlagen belegen Bluetooth Classic und Bluetooth Low Energy. Für die Musikübertragung ist die Unterstützung von SBC und LDAC entscheidender; LE Audio, LC3 und Auracast sind nicht nachgewiesen.Automatisch aus dem Artikelinhalt als redaktionelle, sichtbare Inhaltsübersicht erzeugt.
Das „Regal“ in Regallautsprecher sollte man nicht zu wörtlich nehmen, denn schon beim Auspacken wird einem ziemlich schnell klar, dass der Edifier R2750DB MKII mit dem Begriff Regallautsprecher recht großzügig umgeht. Beide Gehäuse messen jeweils rund 223 × 395 × 280 mm, zusammen bringt das Paar 16,57 kg auf die Waage. Entsprechend groß und schwer fällt auch der Karton aus. Auf den Produktbildern wirken die Lautsprecher deutlich kompakter, als sie anschließend tatsächlich vor einem stehen. Wer sie unter einen Fernseher, auf ein Sideboard oder gar auf einen normalen Computertisch stellen möchte, sollte vorher wirklich zum Maßband greifen.
Ich mag bei einem solchen Lautsprecher allerdings, dass Edifier nicht versucht, das Gewicht durch irgendwelche Lifestyle-Spielereien zu kaschieren. Nach dem Öffnen stehen zunächst zwei ziemlich klassische Dreiwege-Gehäuse vor mir, dazu die abnehmbaren Frontgitter und ein Zubehörpaket, das erfreulich vollständig ausfällt. Die Gitter lassen sich ohne großes Gefummel montieren und später (allerdings mit etwas Kraftaufwand) auch wieder entfernen. Optisch würde ich die Lautsprecher ohnehin ohne Abdeckung betreiben, denn gerade die Kombination aus 7-Zoll-Tieftöner, 4,5-Zoll-Mitteltöner und der kleinen Seidenkalotte sieht deutlich interessanter aus als eine schwarze Stofffläche.
Achtung, jetzt kommt ein Karton!Dong! man muss das wirklich erst einmal alles rauswuchten, aber Edifier hat neben sehr viel Pappe nur vier Elemente aus Kunststoff drin. Die zwei praktischen Henkeltüten lassen einen die Boxen leichter und gefahrlos aus dem Karton herausheben und die dritte sowie vierte Tüte sind dann fürs Kabelgedöns. Das passt schon so. Der Rest ist einfach nur Recyclingmaterial, vorbildlich
Beim Zubehör hat Edifier erstaunlich wenig geknausert. Im Karton liegen neben den beiden Lautsprechern und den Frontabdeckungen das Netzkabel, das Verbindungskabel zwischen beiden Boxen, ein optisches Toslink-Kabel, ein 3,5-mm-Stereoklinke-auf-Cinch-Kabel sowie ein Adapter mit 3,5-mm-Klinkenbuchse auf Stereo-Cinch. Dazu kommen die Fernbedienung, zwei AAA-Batterien und die Dokumentation. Genau dieser Lieferumfang wird sowohl im Quick Start Guide als auch im Unboxing von RouteNote dokumentiert. Gerade die beiden analogen Adaptervarianten finde ich durchaus sinnvoll. Der klassische 3,5-mm-auf-Cinch-Weg deckt Notebook, PC, ältere mobile Player und diverse DACs ab. Die Variante mit 3,5-mm-Buchse macht dagegen ein bereits vorhandenes Miniklinkenkabel kompatibel. Was dagegen fehlt, ist ein normales Cinch-auf-Cinch-Kabel. Für einen Plattenspieler mit Line-Ausgang oder einen klassischen DAC muss man dieses also gegebenenfalls selbst beisteuern
Noch auffälliger ist allerdings das fehlende HDMI-Kabel. Ausgerechnet HDMI eARC gehört zu den wichtigsten Neuerungen des MKII, trotzdem liegt kein HDMI-Kabel im Karton. Edifier schreibt sogar ausdrücklich vor, für eARC ein Ultra-High-Speed-HDMI-Kabel zu verwenden, bezeichnet dieses im Handbuch aber ebenso ausdrücklich als nicht mitgeliefert. Das ist kein Drama, denn in vielen Haushalten liegt so etwas ohnehin herum. Bei einem Lautsprecher, der seine zusätzliche TV-Tauglichkeit recht offensiv über eARC verkauft, hätte ich es trotzdem gern im Karton gesehen.
Das Kabel zwischen den beiden Lautsprechern verdient ebenfalls einen zweiten Blick. Nach dem Teardown ist klar, warum Edifier hier nicht einfach ein normales zweipoliges Lautsprecherkabel verwenden kann. Die zweite Box besitzt keine passive Dreiwege-Frequenzweiche. Hochton, Mittelton und Bass werden bereits in der aktiven Box getrennt und von eigenen Endstufen versorgt. Folglich müssen drei getrennte verstärkte Signalpaare zur zweiten Box übertragen werden. Das Verbindungskabel ist entsprechend mehradrig und Teil des Gesamtsystems. Mal eben durch irgendein Stück 2,5-mm²-Lautsprecherleitung ersetzen lässt es sich deshalb nicht.
Technische Daten| Merkmal | Edifier R2750DB MKII |
|---|---|
| Lautsprechertyp | Aktives Stereo-Dreiwege-System |
| Aufbau | 1 aktive Box mit kompletter Elektronik, 1 passiv angeschlossene Box mit drei separat verstärkten Wegen |
| Akustisches Prinzip | Bassreflex |
| Kanäle | 2.0, optional 2.1 über SUB OUT |
| Aktive Frequenzweiche | 3 Wege, digitale Signalverarbeitung |
| Gesamtausgangsleistung | 144 W RMS |
| Hochtöner-Leistung | 2 × 12 W |
| Mitteltöner-Leistung | 2 × 20 W |
| Tieftöner-Leistung | 2 × 40 W |
| Hochtöner | 1″ Seidenkalotte je Box |
| Mitteltöner | ca. 4,5″ je Box |
| Tieftöner | 7″ je Box |
| Frequenzbereich | ca. 45 Hz bis 40 kHz |
| Signal-Rausch-Abstand | ≥ 85 dB(A) |
| Digitale Signalverarbeitung | bis 24 Bit / 96 kHz |
| DRC | Digital Dynamic Range Control |
| Verstärkerprinzip | Class D |
| Endstufen-ICs | 2 × AnalogySemi AU6815P, 2 × ACME ACM8625S |
| Hoch-/Mittelton-Endstufen | 2 × AU6815P als Stereo-BTL, insgesamt 4 Kanäle |
| Bass-Endstufen | 2 × ACM8625S, jeweils als PBTL-Monokanal |
| Verstärkte Lautsprecherwege | 6, jeweils Hochton, Mittelton und Bass für links und rechts |
| Ausgangsfilter | 12 SMD-Leistungsdrosseln plus zusätzliche Gleichtaktdrosseln |
| Zentraler Bluetooth-/Audio-SoC | JieLi JL7034A6 |
| Bluetooth-Modul | A-JL7034A-01 |
| Bluetooth-Version laut Hersteller | Bluetooth 6.0 |
| Bluetooth Classic | BR/EDR |
| Bluetooth LE | BLE 1M und BLE 2M |
| Bluetooth-Frequenzbereich | 2.402 bis 2.480 MHz |
| Bluetooth-Classic-Kanäle | 79 |
| BLE-Kanäle | 40 |
| Bluetooth-Modulation | GFSK, π/4-DQPSK bei BR/EDR; GFSK bei BLE |
| Bluetooth-Codecs | SBC, LDAC |
| LDAC | bis 990 kbit/s, 96-kHz-Modus über Edifier ConneX aktivierbar |
| Bluetooth Multipoint | Ja, bis zu 2 gleichzeitig gekoppelte Geräte |
| LE Audio / LC3 / Auracast | Nicht verifiziert |
| Bluetooth-Antenne | PCB-Leiterbahnantenne |
| Max. Antennengewinn laut FCC | 2,59 dBi |
| Analoge Eingänge | Stereo-Cinch Line In |
| Optischer Eingang | S/PDIF Toslink |
| Koaxialer Eingang | S/PDIF Coax |
| HDMI | HDMI eARC |
| HDMI-Audioformat | Stereo-PCM |
| HDMI CEC | Ja, u. a. Lautstärke, Mute, Standby/Wake |
| HDMI-Verarbeitung | Separate HDMI-/eARC-Tochterplatine |
| HDMI-Taktgeber | 27,000 MHz |
| USB-Audioeingang | Nein |
| SUB OUT | 1 × analoger Mono-Cinch-Ausgang |
| SUB-OUT-Frequenzgang | Nach externen Messungen weitgehend vollbandig, Tiefpass erfolgt im angeschlossenen Subwoofer |
| SUB-OUT-Pegelregelung separat | Nein |
| Interne D/A-Wandlung des SUB OUT | Kein separater DAC sichtbar, konkrete interne Realisierung nicht verifiziert |
| Analoge A/D-Wandlung | Kein separater Audio-ADC sichtbar, konkrete interne Realisierung nicht verifiziert |
| Separate zentrale DSP-Platine | Nein |
| DSP in den Endstufen | Ja |
| Frequenzweichen-Realisierung | Sehr wahrscheinlich verteilt über die DSP-Blöcke der Class-D-Endstufen |
| Interne digitale Audiobusse | Digitale serielle Audioverbindung, konkrete Busbelegung nicht vollständig verifiziert |
| Steuerbus der Endstufen | I²C, Testpunkte SCL1 und SDA1 vorhanden |
| Service / Debug | UART-, I²C-, Reset-, Log- und Test-Pads vorhanden |
| UART-Testpunkte | TX1, RX1, log |
| USB-Serviceanschluss Bluetooth-Modul | 3.3V, DM, DP, GND |
| Lautsprecherausgänge intern | LT±, RT±, LM±, RM±, LW±, RW± |
| Verbindung aktive/passive Box | Mehrpolige Verbindung für drei bereits separat verstärkte Wege |
| Bedienelemente am Lautsprecher | Lautstärke/Quelle, Bass, Höhen |
| Bassregelung | ±6 dB |
| Höhenregelung | ±6 dB |
| Fernbedienung | Infrarot-Fernbedienung |
| Direkte Quellenwahl per Remote | Bluetooth, Line In, HDMI, Optical, Coaxial |
| Bluetooth-Steuerung per Remote | Wiedergabe/Pause, Titel vor/zurück, Pairing |
| Sound-Modi | Classic, Monitor, Dynamic, Vocal |
| App | Edifier ConneX |
| App-EQ | 9-Band-EQ |
| Weitere App-Funktionen | Klangprofile, Bluetooth-/LDAC-Einstellungen, Lautsprecherorientierung, Energiesparoptionen |
| Standby-/Energiesparautomatik | Ja |
| Netzversorgung | AC 100 bis 240 V, 50/60 Hz |
| Internes Netzteil | Schaltnetzteil D14-900240-0000 |
| Netzteil-Ausgang | 24 V DC |
| Netzteil-Nennleistung | 90 W |
| Netzteilschirmung | Metallgehäuse plus großflächige Kupferschirmung |
| Thermisches Konzept | Keine separaten Endstufenkühlkörper, Wärmeabfuhr über PCB-Kupferflächen und Metallrückwand |
| Abmessungen pro Lautsprecher | ca. 223 × 395 × 280 mm |
| Gesamtgewicht | ca. 16,57 kg |
| Modellnummer | EDF100102 |
| FCC ID | Z9G-EDF289 |
| Industry Canada ID | 10004A-EDF289 |
| Board-Revision des Prüfmusters | A-AU6815P-02-V1.0 |
| Fertigungsdatum Hauptplatine des Prüfmusters | 11.11.2025 |
| Fertigungsdatum Netzteil des Prüfmusters | 30.11.2025 |
| Fertigungsdatum Bluetooth-Modul des Prüfmusters | 28.08.2025 |